Same procedure as always - Löwen in Landshut chancenlos

Heimpleite gegen BietigheimHeimpleite gegen Bietigheim
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Bemüht man die Statistik der letzten Spielzeiten, so erkennt man in den Landshut Cannibals einen der unbequemsten Gegner aus Sicht der Tölzer Löwen. Gerade in der Dreihelmenstadt holen sich die Isawinkler meist deftige Klatschen ab. Nachdem es in der vergangenen Saison sieben, respektive acht Gegentore hagelte, konnte man dieses Mal mit 2:6 (0:2,1:2,1:2) die Niederlage noch einigermaßen im Rahmen halten. Freilich auch nur ob der vorzüglichen Reflexe von Patrick Couture und - nach dessen Verletzung - Ambrosius Fichtner. 2430 Zuschauer waren Augenzeugen des bayerischen Aufeinandertreffens im Eisstadion am Gutenbergweg.

Vom Eröffnunsbully weg hielten sich die Gastgeber an die Vorgeben ihres Übungsleiters. Volles Tempo und sofortiges "Draufgehen" auf den Gegner hatte Bernie Engelbrecht gefordert. Die nötige Sicherheit kam nach dem frühen Führungstreffer von Markus Hundhammer hinzu. Eigentlich war die Partie nach Eric Dylla´s 2:0 schon gelaufen, so harmlos präsentierten sich die Buam aus dem Oberland. Der im Mannschaftskreis kursierende Grippevirus tat ein Übriges. Lediglich Morgan Warren sowie der nach Pfeifferschem Drüsenfieber im Aufbau befindliche und daher nur sporadisch eingesetzte Tim Regan hatten einen möglichen Treffer für ihre Farben auf der Kelle. Hierbei war jedoch Landshuts Goalie Sebastian Vogl reaktionsschnell auf der Posten. Vogl bekam den Vorzug vor der eigentlichen Nummer eins, dem Amerikaner Nolan McDonald. Somit können die Niederbayern in Sachen Feldspieler einen weiteren Kontingentspieler aufbieten.

Gerade zwei Minuten zurück aus der Kabine, schlug es erneut hinter Couture ein. Markus Welz war der Vollstrecker und Couture war nervlich sichtlich gezeichnet. Ein Handgemenge mit Florias Ksoll unterstrich dies. Derek Mayer gelang im Powerplay dann der erste Löwentreffer, der Drei-Toreabstand wurde aber postwendend durch Florian Ksoll wieder hergestellt. Für den ehemaligen Weidener war es sein erster Treffer im Kannibalendress. Hellwach aus der Kabine auf das Eis zurückzukehren, war an diesem Abend nicht die Domäne der Tölzer Löwen. Gerade ein Dutzend Sekunden war der letzte Abschnitt im Gange, da markierte Andi Geipel das 5:1, wenn auch in doppelter Überzahl. Erneut Geipel setzte nur wenig später den sechsten Treffer obendrauf, ehe Mungo Leitner noch einmal für die Löwen erfolgreich war. Das Spiel hätte auch gut und gerne zweistellig ausgehen können. Die am letzten Wochenende aufblitzende Frühform der Isarwinkler schien nur ein Strohfeuer gewesen zu sein. Zwölf Gegentore binnen vier Tage gegen Aspiranten auf die vorderen Plätze haben die Realität in Bad Tölz wieder einziehen lassen. (orab)

Tore:

1:0 (2.) Hundhammer (Rusch/Schinko), 2:0 (14.) Dylla (Geipel/Toupal), 3:0 (22.) Welz (Zareba/Geipel), 3:1 (37.) Mayer (St. Croix/S. Kottmair), 4:1 (39.) Ksoll (Rusch/Pell), 5:1 (41.) Geipel (Toupal/Welz), 6:1 (45.) Geipel (Dylla/Zareba), 6:2 (55.) Leitner (Curth)

Schiedsrichter: Sander (Peiting)

Strafen: Landshut 12, Bad Tölz 22 plus 10 für Stevens
Zuschauer: 2430


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