Roten Teufel landen nächsten CoupSprung auf Platz fünf

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In der Tabelle ziehen die Wetterauer nun an den Löwen Frankfurt vorbei auf Platz fünf, liegen nur noch drei Punkte hinter den Nordhessen und können darüber hinaus den Abstand auf den elften Rang weiter vergrößern.

Bei den Gästen stand erwartungsgemäß Mikko Rämö wieder zwischen den Pfosten, aus Düsseldorf waren zudem Hagen Kaisler und auch Maximilian Kammerer mit von der Partie, so dass trotz der Ausfälle von Vitalij Aab und Joel Johansson ebenso wie bei den Huskies zwölf Stürmer und sieben Verteidiger zur Verfügung standen. Die Partie begann mit einem Paukenschlag: gleich der erste Schuss der Kurstädter saß durch Dustin Cameron (4.), nachdem Dusan Frosch mit einem feinen Querpass im Kasseler Verteidigungsdrittel den völlig freistehenden Kanadier bediente. Und es kam noch besser, denn die Roten Teufel störten früh und hatten hierbei Erfolg: Joel Keussen eroberte die Scheibe und es ging anschließend blitzschnell ab nach vorne über Dustin Cameron und schließlich Dusan Frosch, der auf 2:0 für die Wetterauer erhöhte (7.). In der 10. Minute wäre mit derselben Methode Cameron erneut frei durch gewesen, der Kanadier konnte nur mit einem Foul am Alleingang gehindert werden. Kassel (bei denen u.a. der Ex-Teufel Taylor Carnevale fehlte) tat sich schwer gegen clever agierende Teufel, die mit konsequentem Forechecking den ersten öffnenden Pass der Gastgeber immer wieder verhinderten. Einzig in Überzahl hatten die Nordhessen aussichtsreiche Gelegenheiten, die größte Huskies-Chance vereiltelte Mikko Rämö mit einem wichtigen Save kurz vor der ersten Sirene gegen Kassels Topscorer Jamie MacQueen, so dass die Kurstädter mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabinen gehen konnten.

Mit Beginn des Mittelabschnitts war es klar, dass die Gastgeber das Tempo und den Druck erhöhen würden. Bei einer angezeigten Strafzeit gegen die Roten Teufel und dem sechsten Kasseler auf dem Eis war es Sven Valenti, der in der 23. Minute den Anschlusstreffer markieren konnte. Die Huskies spielten weiter nach vorne und drängten auf den Ausgleich, doch die Gäste konnten sich jederzeit auf Mikko Rämö verlassen, wie überhaupt die ganze Bad Nauheimer Mannschaft gut dagegen hielt. Darüber hinaus starteten die Wetterauer hier und da einige Konter und setzten somit Nadelstiche. Gegen Mitte des Spiels nahmen sich beide Seiten eine schöpferische Pause nach intensiven und schnellen 30 Minuten, erst mit einer weiteren Strafe gegen die Gäste (die bis dahin insgesamt sechste inkl. der angezeigten beim Gegentor bei nur einer gegen Kassel) kamen die Schlittenhunde gegen Ende des zweiten Drittels nochmal stark auf. Doch erneut war Rämö der Fels in der Brandung, so dass die Roten Teufel mit einer knappen 2:1-Führung in die Pause gehen konnten.

Das letzte Drittel sollte noch einmal für ordentlich Dramatik ganz im Stil eines Hessenderbys sorgen. Zunächst bekamen die Huskies in der 49. Minute ihr bis dahin siebtes Überzahlspiel zugesprochen, in dem Alexander Baum Kassels Tospcorer MacQueen nur mit einem Foul am Torschuss hindern konnte - Penalty für Kassel. Die große Chance also für die Nordhessen zum Ausgleich, doch Rämö hielt den Schuss des Kanadiers mit den Schonern. Kassel stemmte sich nun gegen die drohende Niederlage, fand aber kein Mittel gegen die gut gestaffelte EC-Defensive, die das Hartgummi immer wieder aus der eigenen Zone brachte. Als Huskies-Coach Rico Rossi seinen Goalie vom Eis nahm, hatte Andreas Pauli die Riesenchance auf den dritten Treffer, doch der wie immer hart arbeitende EC-Stürmer hat derzeit einfach kein Glück und traf nur den Pfosten. Immer noch war Kassel somit im Spiel, doch den letzten Angriff fing Dustin Cameron ab, passte auf Nick Dineen, der exakt acht Sekunden vor dem Schlusspfiff den Deckel auf den achten Sieg im neunten Spiel machte.

Kassel Huskies - EC Bad Nauheim 1:3 (0:2, 1:0, 0:1)
Tore:
0:1 (03:37) Cameron (Frosch, Kohl)
0:2 (06:14) Frosch (Cameron, Keussen)
1:2 (22:57) Valenti (Daoust, MacQueen) AS
1:3 (59:52) Dineen (Cameron, Pauli) ENG
Strafminuten: ECK 6 / ECN 12
Zuschauer: 5.087

Pressemitteilung EC Bad Nauheim

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