Rote Teufel kassieren Heimniederlage gegen BietigheimRote Teufel Bad Nauheim

Rote Teufel kassieren Heimniederlage gegen BietigheimRote Teufel kassieren Heimniederlage gegen Bietigheim
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Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr: bereits nach 18 Sekunden prüfte Matt Beca Bietigheims Goalie Mechel, der das Hartgummi abprallen lassen konnte. Die ersten Minuten gehörten ganz klar den Hausherren, die durch Dorr (3.) sowie Lavallee (5.) große Torgelegenheiten hatten. Von den Steelers war bis dahin nichts zu sehen, so dass die EC-Führung in Überzahl die logische Folge war. Jason Pinizzotto pa sste millimetergenau auf Harry Lange, der mit einem Onetimer einnetzte. Die Ellentaler kamen aber so langsam: zunächst traf Wrigley nur den Pfosten, in der 11.Minute war ein Verlegenheitsschuss von Squire, der Domenic Bartels im EC-Gehäuse auf dem falschen Fuß erwischte, zum Ausgleich hinter der Linie. Dieser Treffer beflügelte die Gäste nun sichtlich, die das Heft an sich nahmen und nur 31 Sekunden später die Führung markierte. Die Teufel verloren im Aufbauspiel die Scheibe, was McKnight mit dem Gegentor sofort bestrafte. Bad Nauheim reagierte nur noch, anstatt zu agieren, so dass das 1:3 durch Vogel in Überzahl die Konsequenz war. Bartels konnte einen Heatley-Schuss abwehren, den Rebound nutzte der Verteidiger mit einem Schuss ins leere Tor.

Mit Beginn des zweiten Abschnittes nahm EC-Coach Frank Carnevale einige Umstellungen vor, die u.a. eine echte Checker-Reihe mit Strauch, Reimer und Helms hervorbrachte. Im Tor nahm zudem Thomas Ower die Stellung zwischen den Pfosten ein. Die Maßnahmen zeigten Wirkung, denn Bietigheim kam nun nicht mehr so einfach vor das EC-Gehäuse, allerdings ging nach vorne einfach zu wenig. Einzig im Powerplay sorgte man für (Tor-)Gefahr, wobei die Hausherren sogar mit vier Stürmern agierten. Beide Teams neutralisierten sich ansonsten mehr oder weniger, allerdings mussten die Steelers ob des Spielstandes auch nicht mehr tun, so dass es beim 1:3 nach 40 Minuten blieb.

Ähnlich ging es im letzten Drittel zu: es war ein Spiel auf Augenhöhe, und die Roten Teufel waren sichtlich bemüht, die Gäste unter Druck zu setzen. In der 46. Minute hatte Harry Lange den Anschlusstreffer auf der Kelle, sein Schuss ging nur Millimeter am Tor vorbei. Auch Jason Pinizzotto und Tim May scheiterten in der 55.Minute, so dass ein Treffer durchaus verdient gewesen wäre. Die Steelers zeigten in der 58.Minute dann ihre ganze Kaltschnäuzigkeit, als St. Jacq ues aus dem Nichts heraus mit einem Schuss unter die Latte die endgültige Entscheidung herbeiführte. Das 1:5 durch Squires in der vorletzten Minute hatte da ohnehin nur noch statistischen Wert. Unter dem Strich fiel das Ergebnis somit mindestens zwei Tore zu hoch aus, auf die ersten zehn sowie die letzten 40 Minuten lässt sich auf jeden Fall aufbauen, nachdem man heute immerhin auf den amtierenden Meister traf. Das nächste Vorbereitungsspiel bestreiten die Roten Teufel am kommenden Freitag, 6. September 2013 um 19.30 Uhr zuhause gegen den ETC Crmittschau.

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