Rote Teufel erklimmen Platz drei EC Bad Nauheim

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Die Hausherren, bei denen Corey Mapes für den erkrankten Jonas Noske in der Defensive spielte, kontrollierten die Anfangsphase deutlich. Heilbronn legte erwartungsgemäß zunächst das Hauptaugenmerk auf die Defensive. Die Hessen hatten die größeren Spielanteile, doch Proske im Tor der Falken hatte keine Probleme bei (Fern)Schüssen von Helms und Aab, allerdings verstanden es die Käthchenstädter gut, die Roten Teufel vom eigenen Tor weitestgehend fernzuhalten. Die Falken kamen ab der 9. Minute besser ins Spiel und zu einem ersten gefährlichen Schuss von Dustin Cameron. Als die Gastgeber durch Lange und Aab zwei Großchancen verstreichen ließen, nutzte der ehemalige Bad Nauheimer Förderlizenzspieler Lennart Palausch ein Break zum 0:1 (12.), was quasi erst die zweite Möglichkeit der Heilbronner war. Die Kurstädter erhöhten anschließend nochmal den Druck, doch das Hartgummi wollte auch nach Chancen von Baum im Slot (15.) und Aab (16.) irgendwie nicht ins Tor. Stattdessen hatte Cameron für die clever agierenden Gäste in der 20. Minute freistehend gar das 0:2 auf der Kelle, doch der Kanadier konnte die Scheibe nicht richtig kontrollieren, so dass es nach einem fairen ersten Drittel ohne Strafen mit einer knappen HEC-Führung in die Kabinen ging.

Die Gastgeber waren auch im zweiten Abschnitt das spielbestimmende Team, dochwiederholt ging das Hartgummi nach Möglichkeiten von Lange und Campbell, der die bis dato größte EC-Chance hatte, aufgrund eines starken HEC-Goalies nicht ins Netz. Mitten in diese Drangphase hinein fiel das 0:2 durch Steven Bär, der von der blauen Linie einfach mal draufhielt und schließlich traf. Die Hessen verfielen aber nicht in Schockstarre, sondern spielten weiter nach vorne. Heilbronn musste nun Strafen hinnehmen: nachdem die erste noch ungenutzt blieb, traf Dusan Frosch zum erlösenden Anschlusstreffer in der zweiten Überzahl. Auch die dritte Strafe gegen die Falken konnten die Gastgeber verwerten: Drew Paris traf unter dem tosenden Jubel der Fans zum hochverdienten 2:2-Ausgleich von der blauen Linie. Nun waren die Roten Teufel vollends im Spiel und hatten durch Gerbig sogar noch die große Chance auf das 3:2, doch der starke Proske hielt erneut in höchster Not beim Alleingang des Bad Nauheimers.

Im letzten Abschnitt war es zunächst ein offenes Spiel, erst bei erneuter Überzahl konnten die Gastgeber ihre Chancen nutzen: zunächst traf Campbell nur den Pfosten, dann markierte Kyle Helms im Slot das wichtige 3:2 (49.). Heilbronn musste nochmal kommen, doch die Roten Teufel hatten heute einen sehr spielfreudigen Dusan Frosch in seinen Reihen, der beim 4:2 ein Riesensolo plus eine Vorlage auf Vitalij Aab hinlegte, der den Endstand besorgte. "Wir haben die Räume zunächst gut eng gemacht. Die unnötigen Strafzeiten haben den Gegner aber wieder ins Spiel gebracht, mit drei Gegentreffer in Unterzahl kann man nicht gewinnen", sagte Heilbronns Trainer Igor Pavlov nach dem Schlusspfiff.

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