Rosenheimer Kader wächst weiter

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Verträge von Eishockeyspieler können an verschiedenen Dingen scheitern. Zu wenig Geld oder zu kurze Laufzeit sind an der Tagesordnung. Es kann auch mal an der falschen Schule für die Kinder scheitern. Neu ist aber der "Fall Corey Quirk".

Wie die Rosenheimer vermelden, war Quirk selbst von Anfang an willig, die Schlittschuhe für die Oberbayern zu schnüren. Quirks Berater sah das aber etwas anders. Dem, in Deutschland neuem, Spielervermittler war die angebotene Wohnung zu klein. Zudem sollten noch einige Sonderwünsche in den Vertrag eingebaut werden. Starbulls-Coach Franz Steer sagte dazu: "Ich mache das Geschäft mit der Verpflichtung von Ausländern jetzt seit vier Jahren, aber einen solchen Vertrag habe ich noch nicht gesehen."

Nach Steers Angabe war der geforderte Vertrag eher auf den amerikanischen Markt ausgerichtet. Die Rede ist unter anderem von einer über 100 Quadratmeter großen Wohnung mit zwei Schlafzimmern. "So einen Vertrag, wie ihn Quirks Agent gefordert hatte, unterschreibt kein europäischer Verein"

Heute ist die Sache aber doch noch gut für die Starbulls ausgegangen. Corey Quirk hat einen Ein-Jahresvertrag unterschrieben und spielt nächste Saison für Rosenheim - und das zu Rosenheimer Konditionen.