Rosenheim gleicht die Serie ausBietigheim Steelers

Rosenheim gleicht die Serie ausRosenheim gleicht die Serie aus
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Die Steelers am heutigen Abend mit Mathias Lange im Tor mussten schon nach 41 Sekunden den ersten Treffer hinnehmen. Dominic Auger und Greg Squires hatten Michael Fröhlich freigespielt und dieser traf zur frühen Führung für die Hausherren. Die Starbulls hatten früh das Heft in die Hand genommen und die Steelers schnell im Griff. PJ Fenton hätte um ein Haar ausgleichen können, kam aber nicht an Pasi Häkkinen vorbei. Im Gegenzug tauchten die Starbulls immer wieder mit massiven Angriffen vor Mathias Lange auf. Dieser hatte am heutigen Abend wirklich keinen leichten Job, ließ aber bis Drittelende keinen weiteren Treffer mehr zu. 

Auch im Mitteldrittel zeigten sich die Starbulls als spielbestimmende Mannschaft. Grund dafür dürfte neben dem Rosenheimer Einsatz von 4 Sturmreihen auch der Verlust von David Rodman sein der im ersten Drittel hart gecheckt wurde. Die Rosenheimer Verteidigung störte den Bietigheimer Spielaufbau teilweise schon an der Mittellinie. Mark Heatley vergab in der 32. Spielminute die wohl größte Möglichkeit zum Ausgleich als er frei vorm finnischen Starbulls-Keeper scheiterte. Dabei zeigten sich auch die Hauptschiedsrichter sehr gnädig mit den Rosenheimern die mit ihrer giftigen Spielweise und starkem Stockeinsatz auf die Bietigheimer Handgelenke kaum gestraft wurden. Bietigheim kämpfte aufopferungsvoll, kam aber kaum zu nennenswerten Chancen. Somit ging es auch nach 40 Minuten mit dem Stand von 0:1 in die Kabine. 

Der Schlussabschnitt begann mit einer Offensive der Bietigheimer. Marcus Sommerfeld und René Schoofs hatten aussichtsreiche Möglichkeiten, scheiterten aber am gut haltenden Pasi Häkkinen im Tor der Starbulls. Nach Konter von Fabian Zick legt dieser quer auf den mitgelaufenen Greg Squires der mit seinem Schlagschuss dem Bietigheimer Schlussmann keine Abwehrchance ließ. Trotz des wohl vorentscheidenden Rosenheimer Treffers stemmten sich die Steelers weiterhin gegen die Niederlagen, fanden gegen den Rosenheimer Defensivverbund aber kein probates Mittel um zum Torerfolg zu kommen. Coach Kevin Gaudet nahm knapp drei Minuten vor Spielende seinen Torhüter vom Eis um mit einem sechsten Feldspieler doch noch zum Anschlusstreffer zu kommen. Ein Tor fiel zwar noch, allerdings auf der anderen Seite. Ryan Del Monte sorgte mit einem Empty-Net Goal für den 3:0 Endstand.