Riessersee zieht den Jokern den ZahnESV Kaufbeuren

Riessersee zieht den Jokern den ZahnRiessersee zieht den Jokern den Zahn
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Praktisch im Gegenzug verzog Max Schmidle, der immer besser mit seinen Reihenkollegen Menge und Fröhlich harmonierte, bei einer zwei auf eins Situation ein wenig. Diese Reihe bereitete den Gästen in dieser Phase so einige Probleme, wobei der auffällige Michael Fröhlich zweimal innerhalb einer Minute gute Chancen vergab. Als erneut Max Schmidle von Fröhlich gut in Szene gesetzt wurde, endete zunächst einmal die Drangphase der Joker. In der Folge bereiteten die beiden Tschechen Kracik und Dibelka den Jokerverteidigern  immer wieder Kopfzerbrechen, doch spätestens bei Stefan Vajs war Endstation. Mit der Pausensirene kassierten Egens Mannen allerdings eine Strafzeit, aus der nach nur sieben gespielten Sekunden im Mitteldrittel in eine doppelte Unterzahl wurde, weil Brad Snetsinger ebenfalls auf die Strafbank musste. Zumindest eine der beiden Strafzeiten war sicherlich diskussionswürdig.

Kaum aus Kabine gekommen stemmten sich die Kaufbeurer gegen die gegnerische doppelte Überzahl. Stefan Vajs verhinderte den Führungstreffer zunächst mit einer Glanzparade gegen Kracik, der Sekunden später Millimeter am Tor vorbei zielt. Doch ganze elf Sekunden vor Ablauf der Strafe zappelte der Puck dann doch zum 0:1 im Netz. Doch ehe sich die Rot-Gelben versahen, kassierten sie nur 43 Sekunden später eine weitere kalte Dusche, als sich Simon Mayr an zwei Jokern vorbeischlängelte und beinahe ungehindert zum 0:2 erhöhen konnte. Wieder Hoffnung brachte Martin Heider zwei Minuten später mit seinem ersten Saisontreffer zum 1:2, als er einen Abpraller im Tor unterbrachte. Zu dieser Phase des Spiels waren die Joker am Drücker und drängten auf den Ausgleich. Doch das Tor fiel wieder auf der anderen Seite, als der auffällige Dominik Kahun Mitspieler Eichinger gut zum dritten Treffer in Szene setzte. Durch diesen Treffer wirkten die Joker angeknockt, was sich auch in einem fahrigen und unkonzentrierten Spielaufbau zeigte. Immer wieder störten die Gäste frühzeitig und sorgten für gefährliche Situationen. Der vierte Treffer der Gäste resultierte allerdings aus einem Wechselfehler, der Dominik Kahun freie Bahn auf das Gehäuse von Stefan Vajs ermöglichte. Nach vorne ging bei den Hausherren nun immer weniger, was die Gäste mit dem 1:5 durch Jaroslav Kracik bestraften. Doch das war noch immer nicht der Schlusspunkt in diesem Drittel. Beim 1:6 durch Markus Eberhardt sah Stefan Vajs auch nicht unbedingt glücklich aus, nachdem er aus spitzem Winkel bezwungen wurde. Das war aber mittlerweile nicht mehr entscheidend.

Das letzte Drittel ließen beide Teams einigermaßen ausklingen. Bei den verunsicherten Jokern, die von den Fans dennoch gut unterstützt wurden, ging nicht mehr viel zusammen, die Gäste dagegen konnten es angesichts der komfortablen Führung gemächlicher angehen lassen. Der überragende Kahun verzog noch einmal knapp, während Stefan Vajs noch einmal stark gegen Herpich den siebten Gegentreffer verhinderte.

In der anschließenden Pressekonferenz gratulierte Gästetrainer Krinner zunächst seinem Gegenüber zu einem hervorragenden Saisonstart. Dadurch war sein Team gewarnt. Seiner Meinung nach war es wichtig, in den ersten zehn Minuten im Spiel zu bleiben, da vier Garmischer Reihen im Laufe des Spiels gegenüber dreien auf Seiten der Joker im Vorteil waren. Als „Dosenöffner“ bezeichnete er das 1:0. Am Ende freute er sich sehr über einen verdienten Auswärtssieg seiner Mannschaft.

Uli Egen gratulierte seinem Gegenüber fair zum Sieg. Seine Mannschaft hatte im ersten Drittel ganz gut mitgespielt, war aber nach dem 1:3 komplett auseinander gefallen und hatte die Linie verloren. Seine Mannschaft weiß, was sie falsch gemacht hat, in Zukunft muss weiterhin hart gearbeitet werden.


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