Riessersee siegt im Topspiel gegen Bietigheim DEL2: Die Zusammenfassung

Andreas Driendl sorgte in Riessersee für die Entscheidung. (picture alliance/Fotostand)Andreas Driendl sorgte in Riessersee für die Entscheidung. (picture alliance/Fotostand)
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Am 40. Spieltag der DEL-2 Hauptrunde gab es wieder sieben spannende Partien zu verfolgen – insgesamt fielen dabei 62 Treffer. Im Topspiel SC Riessersee gegen Bietigheim musste die Verlängerung entscheiden, die Ravensburg Towerstars feierten als einziges Team einen Auswärtssieg und Stefan Vajs im Tor des ESV Kaufbeuren konnte sich über einen Shutout freuen.

EC Bad Nauheim – Lausitzer Füchse 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)

Nach einem punktlosen letzten Wochenende erspielte sich der EC Bad Nauheim drei Punkte gegen die Lausitzer Füchse, deren Siegesserie somit beendet wurde. Im ersten Drittel traf lediglich Daniel Ketter, der Bad Nauheim in der 18. Minute mit 1:0 in Führung brachte. Genau fünf Minuten nach der Pause erhöhte Dennis Reimer auf 2:0, das 3:0 folgte in der 38. Minute durch Andreas Pauli. Elf Sekunden vor der zweiten Pause waren auch die Füchse erfolgreich – Jeff Hayes erzielte das 1:3 aus Sicht der Gäste. Im letzten Spielabschnitt punktete jedoch nur Bad Nauheim ein weiteres Mal, in der 42. Minute machte Cody Sylvester den Heimsieg seines Teams perfekt.

ESV Kaufbeuren – Tölzer Löwen 5:0 (3:0, 1:0, 1:0)

Die Tölzer Löwen blieben am Abend torlos und mussten sich dem ESV Kaufbeuren mit 0:5 geschlagen geben. Nach einem Überzahltor durch Christopher Kasten in der fünften Minute gingen die Gastgeber in Führung. Daniel Oppolzer sorgte mit einem Doppelpack (15. Und 19.) für ein 3:0 nach 20 Minuten. Mitte des zweiten Spielabschnitts erhöhte Sami Blomqvist in Unterzahl auf 4:0. Den Abschluss machte Joseph Lewis 37 Sekunden vor Ende in Überzahl. Stefan Vajs, Torhüter des ESV Kaufbeuren, durfte sich somit nicht nur über drei Punkte freuen, sondern blieb am Abend auch ohne Gegentreffer.

Kassel Huskies – Ravensburg Towerstars 5:7 (0:3, 2:2, 3:2)

Einen Blitzstart erwischten die Ravensburg Towerstars, die durch Treffer von Justin Buzzeo (3.), Adam Lapsansky (4.) und David Zucker (7.) bereits nach sieben Minuten mit 3:0 führten. Anfang des zweiten Drittels meldeten sich die Huskies zunächst zurück. Patrick Klöpper war in Überzahl erfolgreich (24.), nur 41 Sekunden später gelang Thomas Merl der 2:3 Anschlusstreffer. Für die Gäste dauerte es jedoch nur 62 Sekunden, um den alten Abstand wieder herzustellen. Daniel Pfaffengut traf in der 37. Minute zum 4:2, das 5:2 folgte in der 38. Minute durch Brian Roloff. In der 48. Minute erzielte Daniel Schwamberger das 6:2 aus Ravensburger Sicht. Eine Schlussoffensive mit Treffern durch Marco Müller (54.), Thomas Merl (57.) und Jens Meilleur (59.) brachte die Huskies nochmals auf 5:6 heran. Die Entscheidung fiel dann 40 Sekunden vor Spielende, als David Zucker den Towerstars per Empty-Net- Goal den Auswärtssieg und drei Punkte sicherte.

Löwen Frankfurt – Heilbronner Falken 6:3 (2:1, 2:1, 2:1)

Auch in Frankfurt fiel der erste Treffer früh, nach nur 125 Sekunden ließ Tim Schüle die Löwen erstmals jubeln. Den Ausgleichstreffer erzielte Marcus Götz in der 10. Minute in Überzahl, nur zweieinhalb Minuten später brachte Maximilian Gläßl die Löwen allerdings erneut in Führung. Vier Minuten nach der Pause fiel der 2:2 Ausgleich durch Brandon Alderson, doch wieder hatten die Gastgeber die passend Antwort parat. C.J. Stretch netzte in der 36. Minute zum 3:2 ein, eine gute Minute später legte Nils Liesegang in Überzahl zum 4:2 Pausenstand nach. 40 Sekunden nach der Pause traf Jordan Heywood zum 3:4 aus Heilbronner Sicht, doch die Löwen ließen nicht locker und gingen nach zwei weiteren Toren durch Pawel Dronia (46.) und Nils Liesegang (59.,Shorthanded/Empty-Net) letztendlich mit 6:3 als Sieger vom Eis.

Wölfe Freiburg – Dresdner Eislöwen 7:5 (3:1, 2:1, 2:3)

Die Zuschauer in Freiburg sahen ebenfalls eine unterhaltsame Partie. Den Anfang machte Mark Mancari in der 5. Spielminute (Powerplay), in der 10. Minute traf auch Nikolas Linsenmaier für Freiburg. Gute drei Minuten später fiel der Anschlusstreffer durch Nick Huard, doch Radek Duda sorgte in der 18. Minute für ein 3:1 aus Freiburger Sicht. 46 Sekunden nach der Pause traf Duda erneut, Tadas Kumeliauskas verkürzte in der 26. Minute auf 2:4, ehe Marc Wittfoth Mitte des zweiten Drittels zum 5:2 für die Wölfe einnetzte. Auch im dritten Drittel ging es nochmal munter hin und her. In der 49. Minute traf Thomas Pielmeier für Dresden, in der 53. Minute war Christian Billich für Freiburg erfolgreich. Rund drei Minuten später verkürzte Martin Davidek erneut, diesmal zum 4:6 aus Dresdner Sicht. In der selben Minute markierte Jannik Herm das 7:4, ehe Tadas Kumeliauskas mit seinem zweiten Treffer eine gute Minute vor Spielende das Endergebnis auf 7:5 festsetzte.

Eispiraten Crimmitschau – EHC Bayreuth 9:5 (4:1, 3:1, 2:3)

Eine 5:9 Niederlage musste der EHC Bayreuth heute Abend in Crimmitschau einstecken. Schon nach 31 Sekunden gingen die Eispiraten durch Vincent Schlenker in Führung, Patrick Pohl traf in der 5. Minute zum 2:0. Nach dem 1:2 Anschlusstreffer durch Eric Chouinard bauten Robbie Czarnik (15.) und Scott Allen (20.), jeweils in Überzahl, die Eispiraten-Führung weiter aus. In der 35. Spielminute erzielte Jan Pavlu per Powerplay-Treffer das 2:4 aus Bayreuther Sicht, danach ging es jedoch auf der anderen Seite weiter. Noch in der selben Minute markierte Jordan Knackstedt das 5:2, Brock Maschmeyer und Dominic Walsh schraubten den Spielstand binnen 57 Sekunden auf 7:2 in die Höhe. Gleich zu Beginn des letzten Drittels traf Anthony Luciani für Bayreuth, Dominic Walsh und Ivan Ciernik sorgten für ein 9:3 nach 47 Minuten. In der 49. Minute traf Anthony Luciani ein zweites Mal, doch weder er, noch Teamkollege Fyodor Kolupaylo, der in der 59. Minute noch ein Überzahltor erzielte,konnte die Niederlage des EHC Bayreuth noch verhindern.

Riessersee – Bietigheim Steelers 3:2 (0:1, 0:1, 2:0, 1:0) n. V.

Beim Topspiel Erster gegen Zweiter konnte der Sieger nicht in der regulären Spielzeit ermittelt werden. Im ersten Drittel traf Max Lukes für die Gäste (8.), Marcus Sommerfeld erhöhte in der 24. Spielminute auf 2:0 aus Bietigheimer Sicht. Nach fünf Minuten im letzten Drittel erzielte Florian Vollmer zunächst den 1:2 Anschlusstreffer und glich dann in der 53. Minute aus. Da in den letzten sieben Minuten kein weiterer Treffer fiel, musste die Verlängerung entscheiden, in der Andreas Driendl bereits nach 27 Sekunden erfolgreich war. Der Tabellenführer aus Bietigheim konnte die Heimreise dementsprechend nur mit einem Punkt im Gepäck antreten.