Riessersee muss noch fünf Spieltage zittern

Riessersee: Rettung in letzter SekundeRiessersee: Rettung in letzter Sekunde
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Spannender könnte das Finale in der 2. Bundesliga kaum sein: Zwischen dem sechsten Platz (bedeutet die direkte Playoff-Qualifikation) und dem elften (gleich Abstiegsrunde) liegen gerade einmal vier Punkte. Mit am Ende dieses Sechser-Pulks platziert sich derzeit der SC Riessersee. Eigentlich hätte man die Garmischer wesentlich weiter vorne erwartet. Doch nun gilt es, den Supergau, sprich Abstiegsrunde, zu verhindern.

Noch fünf Spiele hat der SCR zu absolvieren. Davon nur noch zwei vor eigenem Publikum. Die Verantwortlichen üben sich angesichts des schweren Restprogramms in Durchhalteparolen und verbreiten Zweckoptimismus. Besonders die gute Leistung der Mannschaft im Derby beim Spitzenclub in München stimmt Trainer Brunner zuversichtlich. „Wir konnten in den letzten Spielen immer punkten. Das Team ist auf dem richtigen Weg.“

Tatsächlich hinterließ der SCR bei der 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen beim EHC München besonders zu Beginn einen sehr guten Eindruck. Viele Zuschauer fragten sich, weshalb eine Mannschaft mit solch spielerischem Potenzial so weit hinten stehen kann. Ein Grund könnte die lange Verletzungspause von Brad Self gewesen sein, der dem SCR viele Wochen nicht zur Verfügung stand. Doch nun ist der Topscorer wieder da. Self war in München neben Torwart McArthur der auffälligste Spieler und schoss zwei Tore. Bedenklich stimmten die wenigen Garmischer Fans dagegen die erneuten Aussetzer in der Verteidigung. Dafür hatte Gerhard Brunner jedoch eine plausible Erklärung: „Drei Verteidiger haben uns von Anfang an gefehlt. Zu allem Überfluss erlitt Andreas Paderhuber in zweiten Drittel ein Fußverletzung, sodass wir in der Defensive stark geschwächt waren.“

Doch nun geht auch der Blick von SCR-Boss Ralph Bader nach vorne: „Für uns ist alles drin. Selbst den sechsten Rang könnten wir noch erreichen.“ Dazu müssten allerdings die beiden verbleibenden Heimspiele unbedingt gewonnen werden. Am Freitag geht es gegen Dresden und bereits vier Tage später, am Fachingsdienstag, empfängt der SC Riessersee die Heilbronner Falken. Dazwischen müssen die Garmischer am Sonntag zu den heimstarken Tower Stars nach Ravensburg. Schließlich warten dann noch zwei schwere Auswärtsspiele auf die Werdenfelser. Nach den Gastspielen in Bietigheim und Crimmitschau wird endgültig feststehen, wohin der Weg für Riessersee geht.


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