Riessersee beurlaubt Trainer Collins

Riessersee: Rettung in letzter SekundeRiessersee: Rettung in letzter Sekunde
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Wenn eine Mannschaft sechsmal hintereinander verliert und auf den letzten Tabellenplatz abrutscht, dann braucht man wenig Fantasie, um sich auszumalen, was passiert. Die Fans werden immer weniger. Dafür schimpfen sie umso mehr und fordern den Kopf des Trainers. So geschehen zuletzt in Garmisch-Partenkirchen.

Montagnachmittag kam nun die offizielle Meldung: Der SC Riessersee hat Trainer Kim Collins beurlaubt. Sein Nachfolger wird ab Dienstag Gerhard Brunner, der zuletzt in Ravensburg tätig gewesen war.

Rückblende: Vergangene Saison schaffte der SCR als Aufsteiger in die 2. Liga mit dem Trainerneuling Marcus Bleicher völlig überraschend den Einzug in die Play-off-Runde. Kaum weniger überraschend war für viele dann die Tatsache, dass Bleichers Vertrag nicht verlängert wurde. Stattdessen verpflichtete man mit Kim Collins einen echten „Profi“ als Coach. Anfangs hatte diese Konstellation einigermaßen Erfolg, ehe es kontinuierlich bergab ging. Und nun, wo der SCR am Tabellenende gelandet ist, kam die unvermeidliche Trennung von Collins.

Warum hat es nicht geklappt? Ralph Bader, Geschäftsführer der Werdenfelser, macht Ursachenforschung: „Mannschaft und Trainer haben sich voneinander entfernt. Da war kein Leben mehr und kein Feuer im Team. Collins hat die Spieler nicht mehr erreicht. Und diese wiederum kamen wohl mit seinem Spielsystem nicht zurecht. Deshalb musste ich handeln, allein schon aus wirtschaftlichen Gründen.“ Zwar sagt Bader auch, dass er am liebsten einige Spieler ausgewechselt hätte, aber das ist nun einmal nicht möglich.

Nun soll es also Gerhard Brunner richten, für Bader „der ideale Feuerwehrmann“. Der gebürtige Tölzer war mehrere Jahre als Trainer und Manager in der DEL tätig, unter anderem in Düsseldorf und in Köln. „Ich wollte einen deutschen Trainer,“ erklärt Bader seine Wahl. „Er kennt die Liga und kann den Spielern die Werte vermitteln, um die es beim SC Riessersee geht.“ Brunner erhält vom Geschäftsführer freie Hand, „auch einige unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Die Spieler haben nun kein Alibi mehr und müssen Gas geben.“

Gelegenheit dazu gibt es in den nächsten Wochen zur Genüge: Mit Heilbronn, Landshut und Bad Tölz warten in den kommenden Spielen absolute Spitzenteams auf den SCR. Da müssen die Spieler beweisen, dass die zuletzt schlechten Leistungen im geschassten Trainer und nicht im eigenen Unvermögen ihre Ursache hatten.

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