REV schließt Turnier mit zweiten Platz ab

Höchstadt  "Alligators" ohne Chance in BremerhavenHöchstadt "Alligators" ohne Chance in Bremerhaven
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Nach einem eigentlich nie gefährdeten 6:1 (1:1/3:0/2:0) Erfolg über die „Flyers“ aus der norwegischen Hafenstadt Bergen, konnte am gestrigen Abend der Tross der „Fischtown Pinguins“ die Heimreise in die Seestadt antreten. Lediglich im ersten Drittel konnten die Norweger der Truppe von Trainer Peter Draisaitl Parole bieten, die sich dann aber, nach einer kräftigen Ermahnung ihres Übungsleiters in den folgenden vierzig Minuten nicht mehr von der Strasse des Erfolgs abdrängen ließen. Obwohl der REV im Schlussdrittel nur noch mit 12 Feldspielern auf dem Eis stand, neben Krzestan der bereits von Beginn der Partie an fehlte drängten sich mit Albrecht und Blank noch zwei weitere Spieler auf der Ersatzbank. Während Albrecht an einem im Mitteldrittel erlittenen Stockschlag laborierte, erhielt Blank eine vom Trainer verordnete „schöpferische“ Pause.



Das erste Drittel war gekennzeichnet von unnötigen Zweikämpfen, läuferischen Defiziten und vielen verlorenen Bullys. Dennoch konnten die Pinguine in der 5. Minute durch Juhasz in Führung gehen, der in eigener Überzahl nach Zuspiel von Wrobel und Pyka vollenden konnte. Eine 3/5 Unterzahl war letztlich dafür verantwortlich, dass Wikström in der 7. Minute den Ausgleich für das Team aus Bergen markieren konnte. Bis zum Ende des ersten Abschnitts blieb die Partie zerfahren und konnte selbst die mitgereisten enthusiastischen Fans aus Bremerhaven nicht von den Sitzen reißen.



Im Mittelabschnitt kam der REV aber immer besser ins Spiel. Bereits in der 21. Minute hatte Baxter Pech, als er einen von Boon aufgelegten Schuss aus dem Rückraum nicht erfolgreich abschließen konnte. Pech auch für Schmidt, der nur zwei Minuten später einen Pass von Caudron volley aus der Luft nahm und dabei nur knapp das Ziel verfehlte. Bei den stets gefährlichen Kontern der Norweger beeindruckte Gardner immer wieder durch seine Beweglichkeit und seinen sicheren Fangkunst. Wenig zu fangen gab es aber in der 24. Minute für dessen Gegenüber Kucirek, der einen von Gyori im Liegen verwandelten Treffer hinnehmen musste. Den bis dahin schönsten Spielzug der Partie konnte J.F. Cuadron in der 34. Minute zum 3:1 verwandeln und kurz vor der Schlusssirene war es dann Schmidt, der auf Vorlage von Moborg mit dem 4:1 für eine frühe Vorentscheidung sorgte.



Während Albrecht und Blank im Schlussabschnitt aus schon erwähnten Gründen in der Kabine blieben, durfte in den letzten zwanzig Minuten Martin Morczinietz Greg Gardners Position einnehmen. Nachdem Peter Boon in der 43. Minute innerhalb weniger Sekunden zwei 100%ige Chancen unglücklich vergeben hatte, war es Wrobel, der nur zwei Minuten später das 5:1 markierte. Den Schlusspunkt unter eine insgesamt wenig berauschende Partie setzte in der 58. Minute Marcel Juhasz, der mit seinem zweiten Treffer den Endstand zum 6:1 markierte.

Aufgrund des momentan verletzungsbedingt vorherrschenden Personalnotstands wurde nach Beendigung der Partie in Übereinstimmung mit den Verantwortlichen der „Grizzly Adams“ aus Wolfsburg das für Dienstag anberaumte Vorbereitungsspiel abgesagt.



Tore: 1:0 (4:08) Juhasz, Wrobel, Pyka; 1:1 (6:40) Wikström, Chrisstiansson, Oscarsson; 2:1 (22:36) Gyori, Schmidt; 3:1 (33:10) Caudron, Gyori, Hemmes; 4:1 (39:12) Schmidt, Moborg; 5:1 (44:35) Wrobel, Bronilla; 6:1 (57:49) Juhasz;