René Rudorisch: Die Zuversicht ist daAuf- / Abstieg zwischen DEL und DEL2

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„Wir haben die Anforderungen an die Klubs früh besprochen und ich habe überwiegend positive Aussagen der Klubs bekommen“, sagte Rudorisch am Freitag gegenüber Hockeyweb. Es wird Anfang März noch einmal ein Meeting der DEL2 Verantwortlichen geben, dort wird unter anderem auch über die Regularien gesprochen, die von DEL2 Klubs erfüllt werden müssen, wenn sie ab der Saison 2017/18 aufsteigen wollen.

Neben der Bürgschaft müssen diese Klubs einen Stadionindex von mindestens 6.000 Punkten aufweisen. Dieser richtet sich nach Fassungsvermögen, Medien- sowie VIP-Standards. „Die Lizenzierungsauflagen sind die selben, die jeder DEL Klub derzeit erfüllen muss. Wir wissen, dass vor allem die Bürgschaft, für einige Klubs der zweiten Liga, ein großer Brocken ist“, so der DEL2 Geschäftsführer weiter. Auch wenn sich die erforderlichen sechs Klubs nicht bis zum 31. März finden, ist das für den 37-jährigen und die DEL2 kein Beinbruch. Dann würde sich das Verfahren um ein Jahr verschieben. Bis zur Lizenzierungsphase für die Saison 2016/17 können sich auch noch Klubs um eine DEL-Lizenz bemühen, die bis Ende März 2016 nicht die notwendige Bürgschaft hinterlegen können.

Aufsteigen können nur die Klubs der DEL2, die diese Bürgschaft hinterlegen. Somit kann es durchaus passieren, dass der sportliche Meister der DEL2 nicht den Sprung in die DEL schafft. Laut Rudorisch ist dies jedoch kein Problem: „Wenn ich auf die aktuelle Tabelle der DEL2 schaue und es mit den Zeichen vergleiche, die ich von den Klubs bekomme, dann deckt sich das sehr gut.“

Eine Relegation zwischen der DEL und der DEL2 wird es übrigens nicht geben. Zum einen stellt sich hier die unterschiedliche Ausländerregulierung beider Ligen als Problem dar. Zum anderen möchte man vermeiden, dass der Meister der DEL2 am Ende doch als Verlierer da steht. Der DEL-Absteiger würde seine Bürgschaft zurückbekommen. Dies soll vor allem dazu dienen, die Struktur dieser Standorte nicht zu gefährden. Die Bürgschaft für die DEL2 ist mit 50.000 Euro vergleichsweise niedrig.

Noch nicht geklärt sind die offenen Fragen bzgl. der Förderlizenzen und Kooperationspartner. Aktuell haben die DEL Klubs je einen Kooperationspartner in der DEL2, um vor allen Dingen die Nachwuchsförderung voranzutreiben. Wenn das Thema Auf- und Abstieg geklärt ist, sollen dann auch diese Fragen intensiver besprochen werden.