Regensburg: Talfahrt setzt sich fort - 2:3 n.P. gegen Bremerhaven

Regensburg: Eisbären scheitern an Rostislav HaasRegensburg: Eisbären scheitern an Rostislav Haas
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Schwere Zeiten brechen künftig bei den Regensburger Eisbären an. Nach einer schwachen Vorstellung am Freitag in Landshut, konnte man auch das darauffolgende Heimspiel gegen Bremerhaven nicht siegreich gestalten. Besonders die vor Saisonbeginn als Topreihe der Liga gehandelte erste Sturmformation der Eisbären präsentiert sich derzeit völlig von der Rolle. Jason Miller, Mark Woolf und Niklas Hede konnten sich zumeist nur mit unerlaubten Weitschüssen aus der Umklammerung des norddeutschen Paradesturms um Ex-Nationalspieler Craig Streu befreien. So hatten es die Eisbären zunächst noch ihrem Goalie Jan Guryca zu verdanken, nicht bereits in der Anfangsphase in Rückstand zu geraten. Chance auf Chance erspielten sich die Gäste. In der 12. Minute gingen die Fishtown Pinguine durch Peter Boon doch noch hochverdient in Führung.

Im Mittelabschnitt erhöhten die Hausherren nun endlich auch den Druck und kamen durch Alexander Dotzler in der 26. Minute zum inzwischen verdienten Ausgleich. Die Eisbären bemühten sich in der Folgezeit deutlich mehr und scheiterten immer wieder am glänzend aufgelegten Alfie Michaud im Kasten der Gäste. In der 37. Minute gelang den Domstädtern doch noch der vielumjubelte Führungstreffer durch Brent Gauvreau.

Auch im letzten Drittel kontrollierten die Oberpfälzer das Spielgeschehen. Als Bremerhavens Verteidiger Bastian Steingroß in der 50. Minute eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt, hofften die Fans in der Donau Arena auf die Vorentscheidung. Aber mehr Torchancen als einen Fernschuss von Ervin Masek konnten sich die Regensburger nicht erarbeiten. Das sollte sich in der 60. Minute rächen. Da nämlich erzielte Jan Hemmes bei sechs gegen vier den 2:2 Ausgleichstreffer, nachdem Eisbärenverteidiger Korbinian Holzer eine unnötige Strafe absaß.

In der Verlängerung waren wieder die Hausherren am Drücker, aber selbst klarste Einschussmöglichkeiten ließ man ungenutzt. Im Penaltyschießen stand es nach fünf Schützen noch unentschieden. Im sechsten Versuch scheiterte Brent Gauvreau bei den Eisbären, während Paul Deniset den Norddeutschen einen Zusatzpunkt sichern konnte. Beinahe 3500 Besucher fanden den Weg in die Regensburger Donau Arena. Über den enttäuschenden Spielverlauf konnte allerdings auch diese Statistik nicht hinwegtrösten.

Von Michael Pohl

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