Regensburg: Nach 4:6-Heimniederlage am Tabellenende

Regensburg: Eisbären scheitern an Rostislav HaasRegensburg: Eisbären scheitern an Rostislav Haas
Lesedauer: ca. 1 Minute

Die Eisbären Regensburg mussten am Freitagabend im fünften Saisonspiel bereits die vierte Niederlage hinnehmen. Vor eigenem Publikum zogen sie gegen die Lausitzer Füchse mit 4:6 den Kürzeren. Nachdem die Partie erst mit einstündiger Verspätung begann, da die Füchse im Stau steckten, suchten beide Teams lange ihren Rhythmus. Als Jason Miller die Eisbären in der 9. Minute mit 1:0 in Front brachte war die Stimmung unter den knapp 1700 Regensburger Fans ausgelassen. In der 13. Minute konnten die Gäste allerdings ausgleichen. Adam Drgon überwand den jungen Daniel Huber im Eisbärenkasten. Als Carsten Gosdeck in der 17. Minute sogar den 2:1 Führungstreffer für die Lausitzer erzielen konnte, wurden die Hausherren noch nervöser.

Beruhigung gab es dann in der 22. Minute, als Niklas Hede seinen ersten Saisontreffer markieren konnte. Danach bettelten die Eisbären förmlich um das Führungstor der Weißwasseraner. Sowohl Chris Heid, als auch Paul Flache erhielten eine zweiminütige Strafe wegen Spielverzögerung. Beiden feuerten die Pucks unbedrängt über die Plexiglasscheibe hinweg. Daniel Huber vereitelte in der Folgezeit mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Die Regensburger schienen jetzt wachgerüttelt zu sein und schalteten einen Gang nach oben. Ervin Masek (28.) und Niklas Hede (31.) schossen eine beruhigende 4:2 Führung heraus. Doch nur drei Minuten später krönte Robert Brezina seine feine Einzelaktion mit dem 3:4 Anschlusstreffer.

Wie schon beim Heimspiel vor einer Woche gegen die Moskitos aus Essen offenbarten die Regensburger im Schlussdrittel konditionelle Schwächen. Es spielten nur noch die Gäste aus der Lausitz. Fast problemlos drehten Alan Reader (48.) und erneut Carsten Gosdeck (53.) mit ihren Treffern die Partie. Völlig den Zahn zog den Eisbären der Schlusspunkt von Markus Lehnigk (58.) nach einem eklatanten Fehlpass von Radek Vit.

Bezeichnenderweise war es ausgerechnet der inzwischen 40-jährige Ervin Masek, der sich in den letzten Minuten mit aller Macht gegen die Niederlage stemmte, aber alleine auch nichts mehr ausrichten konnte. Besonders an den Kontingentspielern Paul Flache und Mike Wirll scheint das Spiel im Augenblick gänzlich vorüber zu gehen.



Am Sonntag treten die Eisbären bei den Bietigheim Steelers an. Bereits am Dienstag ist der ETC Crimmitschau in der Donau Arena zu Gast.