Regensburg lässt Crimmitschau keine Chance, Kaufbeuren holt ersten Sieg gegen KasselHalbfinale DEL2 - Spiel 3 Zusammenfassung

Andrew Yogan (Eisbaeren Regensburg, #12) traf zum 4:0 gegen die Eispiraten Crimmitschau. (picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner-Pressefoto/Maximilian Ris)Andrew Yogan (Eisbaeren Regensburg, #12) traf zum 4:0 gegen die Eispiraten Crimmitschau. (picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner-Pressefoto/Maximilian Ris)
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Eisbären Regensburg - Eispiraten Crimmitschau 8:4 (4:1, 4:0, 0:3), Serie 2-1

Mit einem souveränen Auftritt vor ausverkaufter Kulisse setzten die Regensburger Eisbären gegen den ETC Crimmitschau im Halbfinale der DEL2-Playoffs ein echtes Ausrufezeichen. Am Ende stand ein nie gefährdeter 8:4-Sieg zu Buche, nachdem sich die Regensburger vor zwei Tagen in Crimmitschau noch mit 1:6 deutlich geschlagen geben mussten.

Im dritten Spiel der Serie zwischen den Regensburger Eisbären und dem ETC Crimmitschau legten die Hausherren vor ausverkaufter Kulisse los wie die Feuerwehr. 4712 Zuschauer trauten ihren Augen nicht, denn die Oberpfälzer spielten ihre Kontrahenten im ersten Abschnitt förmlich an die Wand. Dementsprechend fiel auch die Torausbeute aus. Nikola Gajovsky eröffnete das Spektakel, als er mit seinem Schlenzer von der blauen Linie den unglücklich agierenden Oleg Shilin im Kasten der Gäste überwand (3.). In der 5. Minute legte Petr Heider mit einem Schuss in den Winkel nach und als Tariq Hammond in eigener Unterzahl gar das 3:0 gelang, verwandelte sich die Donau Arena in ein Tollhaus (9.). Die Gastgeber hatten aber immer noch nicht genug und Andrew Yogan war es, der Oleg Shilin tunnelte und auf 4:0 stellte (16.). Für den Deutsch-Russen war daraufhin der Arbeitstag beendet und fortan hütete Christian Schneider das Gehäuse. Die Gäste hatten in der Folge Glück, dass zwei Fouls gegen die Eisbären ungeahndet blieben. Der Schlusspunkt in diesem Drittel gehörte dann den Sachsen, als Lucas Böttcher auf 1:4 verkürzte (20.).

Auch der zweite Abschnitt sollte aus Crimmitschauer Sicht keine Verbesserung bringen. Es spielten nur die Eisbären und das zeigte sich auch an den weiteren Treffern. In der 22. Minute war es David Booth, der das 5:1 erzielte und als Scott Feser nach einem Check gegen Sandro Mayr mit einer 5-Minuten-Strafe belegt wurde, nutzten die Regensburger diese Überzahlsituation gleich doppelt. Corey Trivino (25.) und Andrew Yogan (27.) überwanden Schneider zur souveränen 7:1-Führung. Mit seinem dritten Treffer an diesem Abend markierte Andrew Yogan dann den 8:1-Pausenstand (35.).

Kräfte schonen war für beide Teams im letzten Drittel angesagt. Die Sachsen zeigten sich aber dennoch agiler und sollten ihrerseits noch zu drei Treffern kommen. Mehr als eine Ergebniskorrektur waren die Tore durch Colin Smith (42./44.) und Scott Feser (60.) aber letztlich nicht mehr. In zwei Tagen geht es im Crimmitschauer Sahnpark gleich weiter. Hier wollen die Sachsen die Serie natürlich wieder ausgleichen. Man darf gespannt sein, ob sich erneut das Heimteam deutlich durchsetzen kann.

Kassel Huskies - ESV Kaufbeuren 2:3 n.V. (1:0, 0:0, 1:2, 0:1), Serie 2-1

Kassel hatte heute die Möglichkeit, sich mit einem Sieg den ersten Matchpuck im Halbfinale zu sichern. Der ESV Kaufbeuren musste heute siegen, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Beide Teams boten ein temporeiches und interessantes DEL2-Spiel, beide Teams hatten gute Möglichkeiten, die zumeist aber ungenutzt blieben. 

Knapp drei Minuten vor Ende des ersten Drittels brachte Tristan Keck den Puck im Tor der Buron Jokers unter, ganz schwer zu halten für den heute unglaublich starken Daniel Fießinger im ESVK-Tor. Die 1:0 Führung hatte Bestand bis Ende des zweiten Drittels. Im letzten Abschnitt waren zwei Minuten gespielt, da war es erneut Tristan Keck, der die Scheibe aufs Tor brachte, wo sie knapp davor aufkam. Alec Ahlroth stand goldrichtig und brauchte den Puck nur noch einschieben. So war Kassel mit 2:0 in Führung, doch Kaufbeuren war noch lange nicht geschlagen. Ein Powerplay kurz danach nutzte nämlich Max Oswald zum 2:1-Anschlusstreffer. 

Kassel konnte seine Überzahlsituationen, wie so oft in diesen Playoffs, nicht in Tore ummünzen. Das rächte sich in der 55. Minute, als Jere Laaksonen den Ausgleich zum 2:2 markierte. Max Oswald hatte kurz darauf sogar die Führung für den ESVK auf dem Schläger, scheiterte aber am Pfosten. Kassel war nun ein wenig am Schwimmen und Kaufbeuren erzwang, wie bereits am Karsamstag, kurz vor Schluss die Verlängerung. 

In der 71. Minute fasste sich Sebastian Gorcik ein Herz und zog einfach mal ab - es war die Entscheidung zum 2:3 aus Kasseler Sicht. Die Jokers holen sich damit verdient den ersten Sieg in der Serie. 

Huskies-Trainer Bill Stewart war nach dem Spiel sichtlich angefressen, nach seiner Zählung hatte Kassel im ersten Abschnitt von 23 Torchancen nur eine genutzt - zu wenig, um in den Playoffs erfolgreich zu sein.

Jan Neumeister und Michael Pohl


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