Regensburg: Klägliche Derbyniederlage – 1:2 gegen Straubing

Regensburg: Eisbären scheitern an Rostislav HaasRegensburg: Eisbären scheitern an Rostislav Haas
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Obwohl die Regensburger Donau Arena zum ersten Mal in dieser Saison mit beinahe 5000 Zuschauern ausverkauft war, gab es für die Hausherren gegen die Straubing Tigers nichts zu ernten. Extrem schwach präsentierten sich die Regensburger vor dieser prächtigen Kulisse. Lediglich das ordentliche Comeback von David Cermak machte den Eisbärenanhängern ein wenig Mut.

Dabei startete die Partie nicht schlecht für die Gastgeber. Martin Ancicka konnte bereits in der 6. Minute das 1:0 erzielen. Vorangegangen war ein Schuss von David Cermak aus kurzer Distanz, den Torhüter Mike Bales zuerst noch prächtig parieren konnte. Beim Nachschuss des Eisbärenkapitäns war er aber dann machtlos. Im Verlauf des ersten Drittels erspielten sich die Regensburger zwar noch einige hochkarätige Chancen, scheiterten aber immer wieder am Goalie der Straubinger.

Ab dem zweiten Drittel blieben gute Torgelegenheiten der Eisbären jedoch Mangelware. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten und drehten prompt das Spiel. Billy Trew konnte einen Fehler von Markus Janka im Regensburger Kasten in der 27. Minute zum 1:1 verwerten. Janka wollte einen scharfen Pass vors Tor mit der Kelle stoppen, doch der Puck fand irgendwie den Weg ins eigene Netz. Kurz zuvor hatte der junge Torhüter noch glänzend reagiert, als Jason Dunham frei vor ihm auftauchte. Nur drei Minuten später gingen die Straubinger durch Ex-Eisbär Vitalij Janke dann sogar mit 2:1 in Führung.

So ging es in den Schlussabschnitt. Auch hier spielten die Hausherren nicht konzentriert genug und ließen zudem den hundertprozentigen Willen dieses Spiel noch umbiegen zu wollen vermissen. Zwar hatte man zwischen der 52. und der 57. Minute beinahe fünf Minuten einen oder gar zwei Mann mehr auf dem Eis, versäumte es jedoch, selbst aus aussichtsreichster Position einen Schuss auf Mike Bales abzugeben. Mit einem Pfeifkonzert machten die enttäuschten Zuschauer ihrem Ärger Luft. So konnten die Straubinger ihren Vorsprung sicher über die Zeit retten. Das Risiko Markus Janka zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis zu nehmen und ein Empty Net Goal zuzulassen, ging Eisbärendompteur Erich Kühnhackl nicht mehr ein. Alles in allem also ein absolut verdienter Sieg für die Gäste. Die Eisbären verlieren durch diese Niederlage den Anschluss nach ganz oben und fallen auf den fünten Tabellenplatz zurück. Am Sonntag wartet dann mit Landshut gleich der nächste Derbygegner.