Ravensburg Towerstars beenden ihre PleitenserieDEL 2 am Sonntag - Tölzer Löwen gewinnen Spitzenspiel gegen Freiburg

Für die Ravensburg Towerstars geht es im Viertelfinale gegen die Eispiraten Crimmitschau. (Foto: picture alliance / nordphoto GmbH | nordphoto.GmbH / Hafner)Für die Ravensburg Towerstars geht es im Viertelfinale gegen die Eispiraten Crimmitschau. (Foto: picture alliance / nordphoto GmbH | nordphoto.GmbH / Hafner)
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Die Partien im Überblick:

Eispiraten Crimmitschau – Löwen Frankfurt 3:0 (1:0; 1:0, 1:0)

Frankfurt verlor auch das dritte Spiel in Folge und somit auch den Anschluss an den vierten Platz in der Tabelle, während Crimmitschau einen großen Schritt in Richtung Play-off-Qualifikation machte. Travis Ewanyk (20.) schoss die Eispiraten kurz vor der ersten Pause in Führung. Mathieu Lemay (25.) brachte seine Mannschaft im Powerplay noch näher an drei wichtige Punkte heran. Im letzten Drittel, das durchaus etwas härter war und viele Strafen wegen übertriebener Härte mit sich brachte, konnte am Ende erneut Travis Ewanyk (59.) mit einem Empty-Net-Treffer die Entscheidung bringen. Michael Bitzer konnte sich zudem über einen Shutout freuen.

EV Landshut – EC Kassel Huskies 3:4 (1:1; 1:0; 1:2, 0:1) n.V.

Nach zuletzt starken Auftritten der Niederbayern wollten diese nun den Tabellenführer ärgern und schafften dies auch. Am Ende reichte es dennoch nur zu einem Punkt. Kassel gewann in der Overtime und dreht weiter seine Kreise an der Spitze. Marcus Power (10.) brachte Landshut zunächst in Führung, welche aber nicht lange hielt, denn Troy Rutkowski (13.) erzielte im Powerplay den Ausgleich. Im Mitteldrittel konnte Lukas Mühlbauer (24.) erneut seine Mannschaft in Führung bringen. Im Schlussabschnitt konnte Kassel durch Ryan Olsen (49.) im doppelten Powerplay erneut ausgleichen. Maximilian Brandl (58.) schoss Landshut aber zum dritten Mal in Führung. Mit dem zusätzlichen Feldspieler auf dem Eis glich Kassel aber wieder aus. Erneut traf Troy Rutkowski (60.) und sicherte seiner Mannschaft zunächst einen Punkt. In der folgenden Overtime dauerte es dann nur 34 Sekunden, bis Ryan Olsen (61.) mit seinem zweiten Treffer die Entscheidung zu Gunsten der Hessen brachte und den Zusatzpunkt sicherte.

Tölzer Löwen – EHC Freiburg 5:2 (3:0; 1:0; 1:2)

Im spannenden Kampf um den zweiten Platz behielten die Tölzer die Oberhand und gewannen am Ende doch deutlich. Durch einen Doppelschlag gleich zu Beginn der Partie brachten Tyler McNeely (2.) und Marco Pfleger (3.) die Löwen schon früh auf die Siegerstraße. Lubor Dibelka (19.) baute die Führung im doppelten Powerplay sogar noch aus. Im zweiten Drittel kam es noch dicker für die Breisgauer, denn erneut Tyler McNeely (23.) schoss das 4:0 für Tölz. Im letzten Drittel betrieb Freiburg noch ein wenig Ergebniskosmetik: Marc Wittfoth (48.) erzielte den ersten Treffer für die Wölfe. Reid Gardiner (51.) stellte aber den alten Abstand gleich wieder her. Christian Billich (53.) konnte zwar im Powerplay noch einen Treffer erzielen, aber keine Aufholjagd mehr starten – 5:2 am Ende.

Lausitzer Füchse – Heilbronner Falken 3:5 (0:0; 2:2; 1:3)

Heilbronn bleibt weiter hartnäckig am achten und letzten Play-off-Platz dran und sicherte sich wichtige Punkte bei den Füchsen. Nach einem torlosen ersten Drittel schoss Davis Koch (26.) im Powerplay die Falken in Führung. Thomas Reichel (33.) glich aber ebenfalls im Powerplay aus. Luis Rentsch (35.) drehte die Partie sogar. Yannik Valenti (37.) glich aber zum 2:2 aus. Im letzten Abschnitt brachte Justin Kirsch (42.) Heilbronn wieder in Führung. Nicholas Ross (52.) hielt die Partie aber spannend und glich erneut aus. Kevin Maginot (56.) brachte die Falken dann doch auf die Siegerstraße, ehe Bryce Gervais (60.) eine Sekunde vor Ende mit seinem Empty-Net Treffer die Entscheidung herbeiführte. 

ESV Kaufbeuren – EC Bad Nauheim 5:3 (1:1; 1:2; 3:0)

Die Joker bleiben auch nach diesem Spieltag weiterhin gut im Rennen im Mittelfeld der Tabelle. Doch zunächst brachte Nicolas Cornett (3.) die Roten Teufel in Führung. Tyler Spurgeon (6.) glich im Powerplay aber aus. David Aaslin (21.) brachte Nauheim erneut in Führung, ehe Sami Blomqvist (30.) ausgleichen konnte. Tomas Schmidt (38.) brachte die Hessen zur dritten Führung an diesem Abend. Dennoch reichte es nicht, denn Kaufbeuren steigerte sich im letzten Drittel und drehte die Partie durch Sami Blomqvist (49.) und Joseph Lewis (51.). Mit dem Empty-Net Treffer durch John Lammers (60.) wurde die Partie dann letztendlich entschieden und die drei Punkte blieben im Allgäu.

Bayreuth Tigers – Ravensburg Towerstars 2:5 (1:0; 1:3; 0:2)

Beide Mannschaften warteten seit langer Zeit auf ein Erfolgserlebnis, was am Ende Ravensburg nach zuletzt sieben Niederlagen aber bekam- für Bayreuth sollte es hingegen die siebte Niederlage in Folge werden. Doch zunächst schoss Dani Bindels (10.) die Tigers in Führung. David Zucker (22.) glich aber aus. Lubor Pokovic (32.) brachte Bayreuth erneut in Führung. Andrew Kozek (40.) und James Bettauer (40.) drehten die Partie in nur acht Sekunden und brachten die Towerstars auf die Siegerstraße. Kai Hospelt (52.) im Powerplay und erneut David Zucker (56.) schossen die Puzzlestädter zu drei wichtigen Punkten im Kampf um die Play-offs.

Dresdner Eislöwen – Bietigheim Steelers 2:6 (0:1; 0:2; 2:3)

Die Steelers konnten ihrer Favoritenrolle gerecht werden und am Ende deutlich gewinnen. Riley Sheen (16.) eröffnete den Abend in Dresden mit der Führung für Bietigheim. Im Mittelabschnitt dominierten weiterhin die Gäste und erhöhten die Führung durch Norman Hauner (28.) im Powerplay und Matt McKnight (31.) auf 3:0. Im Schlussabschnitt kamen die Eislöwen zunächst durch Dennis Swinnen (43.) heran, ehe Calvin Pokorny den alten Vorsprung wiederherstellen konnte. Toni Ritter (55.) schoss mit seinem Treffer die Dresdner erneut zum Anschluss. Die Steelers ließen aber nichts anbrennen und sicherten sich durch weitere Treffer von Norman Hauner (56.) und C.J. Stretch (58.) drei wichtige Punkte im Kampf um den zweiten Platz.


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