Rabenschwarzer Regensburger Eishockeyabend

Regensburg: Eisbären scheitern an Rostislav HaasRegensburg: Eisbären scheitern an Rostislav Haas
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Die Eisbären hatten sich beim Auftritt gegen die Gäste aus Sachsen so viel vorgenommen. Es sollte Werbung für das Heimspiel am Sonntag gegen Landshut gemacht werden. Um 22.30 Uhr sah man dagegen viele enttäuschte Regensburger Fangesichter. Nach einer ganz schwachen Vorstellung gingen die Eisbären mit 2:6 baden.

Im Gegensatz zu den bisherigen Auftritten in der Donau Arena ließen viele Akteure den unbedingten Siegeswillen vermissen, so dass diese Heimniederlage auch in der Höhe gerechtfertigt war.

Nachdem die Eisbären in der Anfangsphase zwei Überzahlmöglichkeiten ungenutzt ließen, machten es die Gäste bei deren numerischer Überlegenheit besser. Martin Masak vollendete einen schönen Spielzug in der 11. Minute zum 0:1 aus Regensburger Sicht. Sehr zur Freude der knapp 300 mitgereisten Fans. Als nur fünf Minuten später auch die Regensburger in Form von Ervin Masek in Überzahl einen Treffer erzielen konnten, hoffte Trainer Wayne Hynes auf mehr Sicherheit im Eisbärenspiel.

Doch das Gegenteil war der Fall. Es folgte Fehlpass auf Fehlpass und Gästegoalie Nolan McDonald erlebte fortan einen ruhigen Abend. In den letzten beiden Spielminuten des ersten Drittels stellten die Sachsen dann bereits die Weichen auf Sieg. In der 19. Minute konnte Patrick Couture den Puck nach einem Schlenzer von Peter Szabo nur nach vorne abprallen lassen. Steve Crampton hatte keine Mühe mehr, die Scheibe ins leere Tor einzuschieben. Nur eine Minute später sahen die gut 2000 Zuschauer eine Kopie des Treffers von Crampton. Diesmal hieß der Torschütze allerdings Alan Reader. Erneut brachte Couture ein harmloses Schüsschen von Szabo nicht unter Kontrolle.

Mit diesem 1:3 Rückstand ging es in die erste Pause. Als kurz nach Drittelbeginn Max Schmidle auf 2:3 verkürzen konnte, schöpften die Eisbärenfans wieder etwas Hoffnung. Diese zerschlug sich allerdings mit dem 2:4 durch Robert Brezina in der 31. Minute.

Im Schlussabschnitt wurden die kopflos agierenden Hausherren ein ums andere Mal von den Lausitzern ausgekontert. Ein Doppelschlag von Carsten Gosdeck (46. / 51.) stellte schließlich den Endstand von 2:6 her.

Von Michael Pohl


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