Popiesch bleibt in Essen, Appel kehrt zurück

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Thomas Popiesch, der Kapitän der Essener Moskitos, hängt noch eine Saison dran. Schon nach der vergangenen Saison ging es eigentlich nur darum, ob der letztjährige Kapitän weitermacht oder nicht. Ein Vereinswechsel kam sicherlich für den 39-jährigen kaum noch in Frage und so waren die Moskitos die erste Adresse. "Mit seiner Fitness und seinem Willen macht er in seinem Alter vielen Jüngeren noch etwas vor. Solange er auf dem Level wie letzte Saison spielen kann, können wir ihn sehr gut gebrauchen", urteilt sein Trainer Toni Krinner über seinen Kapitän. Vierzig Jahre alt wird der gebürtige Berliner im Juli, doch anzumerken ist ihm sein Alter auf dem Eis in keinster Weise.

Wieder mal ins Trikot der Essener Moskitos schlüpft ein "alter Bekannter". Verteidiger Frank Appel kehrt bereits zum dritten Mal nach Essen zurück. "Er wird von einigen zu negativ bewertet, er hat zum Beispiel im letzten Jahr in Kaufbeuren in einer turbulenten ersten Saisonphase sehr viel Eiszeit gehabt und dabei sehr gut gespielt", so Krinner über seinen neuen Schützling. In der Tat bringt der gebürtige Krefelder einiges an Erfahrung aus DEL und 2. Bundesliga mit zu seinem neuen, alten Arbeitgeber. "Frank hatte letzte Saison maßgeblichen Anteil daran, dass Kaufbeuren dem Abstieg entronnen ist. Allen, die meinen, er wäre zu langsam, kann ich nur entgegenhalten, er ist immerhin vier von unseren Spielern weggelaufen und hat fast von der Mittellinie auch noch ein Tor geschossen", ist sein neuer Trainer von den Fähigkeiten seines neuen Verteidigers überzeugt.

Mit 1,99 Meter und 98 Kilogramm bringt Frank Appel Gardemaß für einen Verteidiger mit, und Toni Krinner ist überzeugt, dass er es in der kommenden Saison einzusetzen weiß. "Ich freue mich über den Wechsel. Aus den Gesprächen habe ich den Eindruck, dass Frank sich für uns zerreißen wird, und das imponiert mir", gibt sich der Übungsleiter optimistisch. Zudem passt Appel auch genau ins Profli des Verteidigers, der den Moskitos noch gefehlt hat. "Er ist Rechtsschütze, genau so einen haben wir noch gebraucht. Außerdem war er schon in Essen und kennt sich hier bestens aus", so Krinner. (uv - www.treffpunkt-westbahnhof.de)