Play-off Ahoi!

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So gelöst wie nach dem Spiel gegen den Tabellendritten aus Rosenheim wirkte Indians-Coach Christian Künast selten: „Ein verdienter Erfolg“. Mit einem 3:0 holten seine Indians die notwenigen drei Punkte für den Einzug in die Play-offs vor 3316 anwesenden Zuschauern und treffen nun im Viertelfinale auf den Vorrundenmeister, die Landshut Cannibals.

Wem die Sieger die drei Punkte zu verdanken hatten, war klar. Thomas Ower, Stammkeeper der Gastgeber, verzeichnete erneut einen Shut-Out und ist nunmehr seit 130 Minuten auf eigenem Eis unbezwungen. Eine Statistik, die sicherlich den Landshutern zu denken geben wird. Mit einem solchen Tormann im Rücken ist es natürlich leicht, defensiv zu spielen, wobei den Hannoveranern sicherlich zu Gute kam, dass das erste Drittel eines der besten, wenn nicht gar das Beste in der laufenden Runde war. Mit einem völlig unerwarteten 3:0 ging es in die erste Pause und die Führung war hochverdient. Nach einem gegenseitigen Abtasten versuchten die Bayern die Spielführung an sich zu reißen und kassierten innerhalb von rekordverdächtigen 13 Sekunden während der siebten Spielminute durch Jamie Chamberlain und Sven Gerbig, beide zogen fast von der gleichen Position halbrechts ab, die ersten beiden Gegentore. Die Rosenheimer wankten, verstärkten ihre Anstrengungen und kassierten die nächste Bude, als Chamberlain sich durchsetzte, der eigentlich sichere Norm Maracle im SBR-Tor  die Scheibe nicht sichern konnte, durch den blitzschnell reagierenden Ryan McDonough (15.) das 0:3.

Starbulls-Coach Steer war bedient, musste wohl in der Kabine deutliche Worte gefunden haben und schickte seine Jungs fünf Minuten (!) vor Pausenende wieder aufs Eis.  Da auch die Indians heiß auf das nächste Drittel waren, verpassten wohl einige der Fans die ersten Minuten, die ganz ausgerichtet waren auf Angriffsbemühungen der süddeutschen Gäste. Zumal Franz Steer auch seinem ersten Keeper eine Auszeit gönnte und seinen Back-Up Josef Mayer ins Rennen schickte. Dieser zeigte für die restliche Spielzeit eine sehr gute Leistung und konnte mit Glück und Geschick weitere Einschläge verhindern. Auf der anderen Seite versuchten sich Frank, Quirk und Kathan, aber sie scheiterten alle an Ower und an der immer sicherer werdenden Defensive um Kapitän Daniel Hilpert und Aris Brimanis. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Schussstatistik von einem 9:7 auf ein 15:20 verändert, ein Zeichen, wie offensiv die Rosenheimer spielten.  

Eng wurde es für die Gastgeber lediglich kurz nach Drittelbeginn zum dritten Spielabschnitt, als die Gäste noch einmal alles in die Waagschale warfen und durch Robert Schopf Pech hatten, als dessen Schuß nur den rechten Torpfosten touchierte. In der Folgezeit versuchten die Rosenheimer alles, gaben aber auf, als selbst Andrej Strakhovs Nahdistanzschuß in Ower seinen Meister fand. Mit nachlassender Kraft kamen dann auch wieder die Indians auf, die zuvor dem Konterspiel frönten und nun ihrerseits mehrfach das 4:0 auf dem Schläger (Just, Gyori, Jelitto) hatten. Allerdings zeigte sich, wie bereits erwähnt, Mayer im SBR-Kasten immer auf der Höhe. Starbulls-Coach Franz Steer, natürlich durch den abschließenden Sturz seines Teams auf den vierten Platz enttäuscht, nannte das Indians-Spiel destruktiv, hätte aber vermutlich selbst nicht anders reagiert als Christian Künast, der seinen Keeper ausdrücklich lobte und den Sieg als verdient bezeichnete.

Eine ebenfalls sehr gute Leistung brachte Hauptschiedsrichter Reik van Gameren, der das Spiel laufen ließ und mit dieser Entscheidung richtig lag.

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