Pinguins und Starbulls legen mit Heimsiegen vorDEL2 Play-Off-Halbfinale kompakt

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Vorteil für die Fischtown Pinguins und die Starbulls aus Rosenheim: Während die Seestädter mit einem 3:2 gegen den EVL Landshut in die Halbfinal-Playoffs der DEL2 starteten (Foto: Hartmut Adelmann), entledigten sich die Starbulls Rosenheim ebenfalls daheim mit 5:3 gegen Meister Bietigheim ihrer Aufgabe. Beide Teams gingen damit in der Serie „Best of seven“ mit 1:0 in Führung. In der Qualifikationsrunde zur DEL2 schafften die Eispiraten Crimmitschau nach Startschwierigkeiten ein 5:3 gegen den EHC Freiburg, derweil Kaufbeuren von den Kassel Huskies die Zähne gezeigt bekam und mit 2:3 im Hessischen unterlag. Erster Tabellenführer sind die Frankfurt Löwen, die mit 6:0 gegen die Selber Löwen triumphierten und den 49. Sieg in Serie feierten. Bereits am Sonntag geht es mit Spiel zwei sowohl in den Playoffs als auch in der Aufstiegsrunde weiter.


Fischtown Pinguins – EVL Landshut 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)

Playoff-Eishockey vom Feinsten am Wilhelm-Kaisen-Platz – und zwar von der ersten Sekunde an. Von Beginn an schenkten sich beide Kontrahenten keinen Zentimeter Eis und agierten absolut auf Augenhöhe. Erst in der 17. Minute durften die Fans der Pinguins das erste Mal jubeln, als Marian Dejdar nach toller Vorarbeit von Andrew Mc Pherson sehenswert einnetzte. Die Freude der Seestädter hielt sich aber nicht bis zur Sirene, denn gerade 85 Sekunden darauf nutzten die Niederbayern eine Überzahl-Situation zum 1:1-Ausgleich. Da McPherson kurz vor der Pause für eine Bandencheck auf die Tribüne geschickt worden war, hatte der EVL zu Beginn des zweiten Durchgangs eine vierminütige Überzahl, die die Hausherren aber unbeschadet überstanden. Nachdem Landshuts Torhüter Stewart mit einer kleinen Strafe bedacht worden war, er hatte einen Bremerhavener Stürmer durch Stockhalten am Einschuss gehindert, war es erneut Dejdar, der die Gunst der Situation Minute nutzte und auf 2:1 erhöhte. Danach waren die Schützlinge von Trainer Mike Stewart das klar spielbestimmende Team, konnten aber nicht mehr nachlegen. Im Schlussabschnitt blieb die Partie dramatisch. Obwohl die Seestädter auch weiterhin tonangebend waren, gelang den Gästen zunächst der Ausgleich. Danach spielten beide Teams zunächst ein wenig auf Sicherheit, doch dann waren es wieder die Pinguins, die die Initiative übernahmen und in der 50. Minute durch Fatyka mit einem satten Schuß von der blauen Linie in Führung gehen und die 1:0-Serienführung erobern konnten.
Tore: 1:0 Marian Dejdar (17.00), 1:1 Andreas Geipel (18.25/PP1), 2:1 Marian Dejdar (27:15/PP1), 2:2 Elia Ostwald (44:37), 3:2 Mark Kosick (49:55)
Zuschauer: 4.254

Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 5:3 (0:1, 3:1, 2:1)

Selbstbewusst startete der Meister aus Bietigheim in die Partie, ohne sich dabei allerdings nennenswerte Torchancen herauszuspielen. Erst in Überzahl deuteten die Eisenmänner an, was ihnen steckt und holten sich durch Wrigley die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Pausenführung. Dies allerdings wollten die Starbulls auf keinen Fall auf sich sitzen lassen und begannen den zweiten Spielabschnitt mit wütenden Attacken auf das Gehäuse von Joey Vollmer. Diese wurden früh mit dem Ausgleich belohnt – und die Hausherren legten nach! Rosenheims „Blueliner vom Dienst“ und Spieler des Jahres in der DEL2, Robin Weihager erhöhte im Powerplay auf 2:1. Mitten in diese Drangphase hinein setzten die Gäste indes den Ausgleich, der die Bemühungen der Rosenheimer deutlich dämpfte. Nachdem sich die Oberbayern jedoch von diesem Schock erholt hatten, gelang zum günstigsten aller möglichen Zeitpunkte, Sekunden vor Drittelende, die neuerliche Führung: Vorentscheidung für die 1:0-Serienführung, die im Schlussabschnitt sicher unter Dach und Fach gebracht wurde.
Tore: 0:1 David Wrigley (15:07/PP1), 1:1 Shwan Weller (21:16/PP1), 2:1 Robin Weihager (25:33/PP1), 2:2 Alexej Dmitriev (28:36), 3:2 Norman Hauner (39:45), 4:2 Kim Staal (47:18), 4:3 Greg Squires (50:30/PP1), 5:3 Shawn Weller (19:52/EN)
Zuschauer: 3.222


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