Pinguine bezwingen auch Riessersee

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Die 2113 Zuschauer hatten nicht einmal alle Platz genommen, da jubelte der Fanblock der Pinguine bereits. Nach 28 Sekunden fälschte Christopher Stanley einen Schuss von Felix Thomas unhaltbar zum 1:0 ab, ein Auftakt, wie er besser nicht hätte laufen könnte. Leonard Wild im Tor der Garmischer stand früh unter Beschuss, Chancen durch Verelst und Stanley konnte er entschärfen. So langsam wachte Riessersee auf, ein Schuss von Sheahan Brock (9.) war leichte Beute für Marko Suvelo. Wenig später war der Pinguins-Schlussmann im Glück, als Tim Regan von Patrick Hucko am Torschuss gehindert wurde-das Tor war völlig leer. Die Werdenfelser kamen nun immer besser ins Spiel. Ein Pfostenschuss bei angezeigter Strafe durch Dibelka, ein satter Schuss von Brock und ein Alleingang von Appel brachten Marko Suvelo allerdings nicht in ernsthafte Schwierigkeiten. Stanislav Fatyka und Patrick Hucko auf der anderen Seite versuchten es Sekunden vor Ende des ersten Drittels noch mit zwei Schüssen von der blauen Linie, aber vergebens.

Das zweite Drittel sollte für Unterhaltung und guter Laune bei den Anhängern der Pinguins stehen. Das muntere Tore schießen begann mit Philipp Gunkel (21.), der Stürme netzte unhaltbar ein zum Zwischenstand von 2:0 ein. Ein Powerplay der Gäste ab Spielminute 23 war so „gefährlich“, dass die Hausherren sich in Unterzahl mehr Chancen herausspielen konnten. Das Tor des Tages sollte aber bereits in der 26. Minute fallen. Christopher Stanley klaute einem Garmischer die Scheibe, fuhr quer vor Wild und lupfte die Scheibe mit der Rückhand in den kurzen Winkel. Die Fans auf den Rängen waren sich einig: das Spiel ist gelaufen. Doch ein sehenswerter Konter (29.) von Tim Regan und Tyson Marsh in Unterzahl verkürzte das vorläufige Resultat auf 3:1. Aber nur kurze Zeit später staunten die Gäste nicht schlecht, als die Scheibe bei den Pinguinen abermals  in Überzahl aber nun wie an einer Schnur gezogen lief. Auch Torhüter Wild wusste nicht wie ihm geschah, geschweige denn, wo er hinschauen sollte. Die Entscheidung wurde ihm abgenommen, das schnelle Zusammenspiel zwischen Stanley, Dejdar und Kopecky war wohl zu rasant, Letzterer netzte zum 4:1ein. Keine 60 Sekunden später klingelte es erneut im Gehäuse der Oberbayern. Ales Kreuzer (31.) hatte sich den Treffer wohl von Stanley abgeschaut. Auch er schlenzte die Scheibe mit der Rückhand in den Winke- allerdings in den Langen. Riessersee hatte keinerlei Chance in diesem Drittel, jegliche Gegenwehr wurde im Keim erstickt. Die Pinguine schossen aus allen Lagen und gingen mit einem völlig verdienten 5:1 zum letzten Pausentee.

Im letzten Spielabschnitt passierte nicht mehr viel. Die Seestädter verwalteten den Vorsprung, Riessersee versucht mit aller Kraft, noch einmal in das Spiel zurück zu kommen. Durch ein Missverständnis von Teljukin und Suvelo konnten die Gäste auch noch einmal auf 5:2 verkürzen, der Treffer wurde  Lubor Dibelka (43.) gut geschrieben. Als die Werdenfelser die allerletzten Kraftreserven aufgebraucht hatte, war es noch einmal Kopecky, der das Tor von Wild zur Vibration brachte. Im Alleingang zog er kurz vor Wild satt ab und traf die Latte (56.) Auch ein Solo von Marian Dejdar landete am Pfosten des Tores (60.), am Spielstand änderten beide Aktionen nichts mehr.


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