Pinguine beißen sich zurückFischtown Pinguins Bremerhaven

Pinguine beißen sich zurückPinguine beißen sich zurück
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Mit dem Sieg haben die Pinguins nicht nur die 3300 Fans in der Eisarena glücklich gemacht, sondern dem Deutschen Eishockey Bund einen hektischen Mittwoch beschert. Der DEB hatte nämlich offenbar nicht an die Pinguins geglaubt und für das Spiel in Ravensburg am Donnerstag keinen Schiedsrichter angesetzt. So kann man sich täuschen. Anders die Pinguins: Die hatten das Hotel schon vorher gebucht.  Allerdings sind die Bremerhavener von einem Playoff-Wunder noch ein ganzes Stück entfernt. Sie müssten noch dreimal in Folge gewinnen, um ins Halbfinale zu kommen. Die Towerstars brauchen nur noch einen Sieg. Jan Kopecky mit drei Treffern und Viktor Beck, der zweimal traf, waren am Dienstag die Sieggaranten. „Unsere Tor-Effizienz war diesmal sehr gut, besser als in den letzten beiden Spielen“, sagte Pinguins-Trainer Mike Stewart, der auf seine Mannschaft mehr als stolz sein konnte. Vor der imposanten Kulisse, die wie ein Mann hinter ihrer Mannschaft stand, fighteten sich die Pinguine in die Partie und gewannen am Ende auch hoch verdient. 

Kurz vor Schluss der Partie zettelte Ravensburgs Slaventinsky noch einen „Rauferei“ an, die  mit 22 Strafminuten auf dem Spielbericht dokumentiert wurde, den Spielausgang aber nicht weiter beeinflusste.  

Schiedsrichtereinteiler als Motivator

Der ehemalige Dienststellenleiter der Flussmeisterstelle Miesbach und oberste Schiedsrichter des Deutschen Eishockey Bundes, Herr Gerhard Lichtnecker,  ist gestern unfreiwillig zum Motivator der Fischtown Pinguins geworden. Nachdem bekannt wurde, dass bei der Einteilung der weiteren Play Off Partien über den vierten Spieltag hinaus die Seestädter nicht mehr berücksichtigt wurden, nahmen Spieler und Trainer diesen Umstand als zusätzliche Motivation, den Einteilern des DEB einen dicken Strich durch deren Planungen zu machen. Dass durch diesen Fauxpas ausgerechnet der DEB den Pinguinen diesmal zur Hilfe kam, wird in der Seestadt als gutes Omen für die zukünftigen Spiele gewertet. 

Zwischenzeitlich wurde für die morgen ab 20:00 Uhr in Ravensburg auszutragende Partie mit HSR Steffen Klau und den Linienrichtern Patrick Leven und Lars Müller ein anerkanntes und erfahrenes Trio in die Ravensburger Eywiesenstraße beordert.


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