Pasanen und Raubel verlängern um drei Jahre

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Gemunkelt wurde schon eine Weile im Umfeld der Essener Moskitos. Dennoch war die heutige Nachricht bemerkenswert. Die Verträge von Trainer Trainer Jari Pasanen und Co-Trainer Toni Raubal wurden um sage und schreibe drei Jahre verlängert. Damit setzten die Moskitos ein eindeutiges Zeichen, in welche Richtung der Weg gehen soll, nämlich weiter nach oben und das mit Augenmaß und Zielstrebigkeit. Jari Pasanen, der während der vergangenen Saison von den Hannover Scorpions an den Westbahnhof kam, tritt damit in die Fußstapfen von Jan Benda, der ebenfalls langfristig am Westbahnhof arbeiten konnte und den Verein aus dem Nichts in die Deutsche Eishockey-Liga führte.

„Jari kam rein und sagte mir, er habe gerade für drei weitere Jahre unterschrieben und fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, diese drei Jahre gemeinsam mit ihm zu arbeiten. Ich habe nicht einen Moment darüber nachgedacht. Ich bin froh mit so einem professionellen Trainer arbeiten zu können und von ihm lernen zu können“, so Raubal. Beide Trainer hoffen einen Stamm von zwölf Spielern des aktuellen Teams halten zu können.

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung für die Moskitos, einen zweiten kann der Verein am kommenden Freitag tun. Eigentlich im Gleichschritt marschieren zurzeit die Moskitos mit dem EV Landsberg auf Platz zehn und elf. Dabei wollen beide Vereine die Play-downs vermeiden, und Jari Pasanen weiß sehr wohl, wie gefährlich der Aufsteiger aus Landsberg ist: „Sie haben ein großes Kämpferherz.“ Ein Wiedersehen wird es dabei mit Carsten Gosdeck geben, der Stürmer heuerte beim Aufsteiger an, nachdem er bei den Moskitos nicht mehr zur ersten Garnitur gehörte. Zugeschlagen hat allerdings im Lager der Moskitos auch wieder einmal die Verletztenliste, Fragezeichen stehen hinter Markus Busch und Danny Albrecht, beide hat die Grippe erwischt. Aki Tuominen, der eigentlich auflaufen sollte, plagt dagegen ein Hexenschuss, so dass Paul Esdale vermutlich spielen wird. „Er hat allerdings auch noch nicht seine volle Fitness erreicht, so dass wir bei seinem Spiel noch Abstriche machen müssen“, so Pasanen zu seinem neuen Schützling. (uvo)