Packendes Derby in Landshut / Top-Trio an der SpitzeDEL2 kompakt

Packendes Derby in Landshut / Top-Trio an der SpitzePackendes Derby in Landshut / Top-Trio an der Spitze
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EVL Landshut Eishockey – Starbulls Rosenheim 4:2 (3:0, 0:1, 1:1)

Der EVL dominierte den ersten Abschnitt klar und konnte durch die Tore von Max Forster, Stephan Daschner und Josh Godfrey eine 3:0-Führung zu ersten Drittelpause herausschießen. Im zweiten Abschnitt konnte der Gast durch Strakhov das 1:3 erzielen, Thornton stellte knapp drei Minuten vor der zweiten Pause den alten Abstand wieder her (4:1). Renner musste auf Seiten der Starbulls mit fünf plus Spieldauer vom Eis. Das letzte Drittel hatte es dann wahrlich in sich. Die Zuschauer bekamen packende Faustkämpfe zu sehen, was die Stimmung auf den Rängen noch weiter hob. Rosenheim gelang noch durch den Dänen Staal der zweite Treffer. Mehr wollten den Gästen von der Mangfall aber nicht mehr gelingen. Der EVL kämpfte bravourös und sicherte sich verdient den Heimdreier. Für die Starbulls bedeutete das 2:4 die erste Saisonniederlage.
Tore: 1:0 Max Forster  (9:19/P1), 2:0 Stephan Daschner (14:26/PP1), 3:0 Josh Godfrey (18:50/PP1), 3:1 Andrej Strakhov (33:50), 4:1 Cody Thornton (47:47/EA), 4:2 Kim Staal (55:03).

Bietigheim Steelers – Lausitzer Füchse 5:1 (2:1, 1:0, 2:0)

Bietigheim war am Sonntag im Duell gegen die Lausitzer Füchse die bessere Mannschaft. Weißwasser allerdings hatte nach dem 2:1 Anschlusstreffer ein paar gute Chancen, konnten allerdings diese nicht nutzen. Insbesondere bei einem 5:3-Power-Play ergab sich für die Füchse mehrfach die Möglichkeit, die Partie offener zu gestalten. Die Steelers konnten sich mit dem heutigen Sieg an die Tabellenspitze setzen. Gäste-Coach Dirk Rohrbach: „Es war ein verdienter Sieg von Bietigheim. Wir haben ihnen zu viel Platz gegeben. Nach den ersten zehn Minuten hatten wir dennoch gute Chance, leider hat es nicht gereicht.“ Sein Gegenüber, Kevin Gaudet, meinte: „Wir haben sehr gut begonnen und waren sehr effizient. Nach dem 2:1 hatte Weißwasser sehr gute Chancen. Nach dem 3:1 haben wir das Spiel voll nach Hause gebracht und 5:1 gewonnen.“
Tore: 1:0 David Wrigley (2:41), 2:0 Marcus Sommerfeld (5:18/PP1), 2:1 Thomas Götz (9:56), 3:1 Mark Heatley (37:14), 4:1 Chris St. Jacques (48:40/PP2), 5:1 Henry Martens (59:01)
Zuschauer: 1.516

SC Riessersee – Dresdner Eislöwen 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 1:0) SO

Nach einem torlosen Startdrittel netzte Tomi Pöllänen –Dresdens Goldhelmträger- mit einem Schlenzer zum 0:1 ein. In der Folge belagerten die Weiß-Blauen das Tor von Kevin Nastiuk, allerdings ohne zum Torerfolg zu kommen. Im Schlussabschnitt wurden die Riesserseer Bemühungen endlich belohnt: In Überzahl hämmerte Lubor Dibelka die Scheibe in die Maschen des Dresdner Tores. Beide Teams suchten die Entscheidung und spielten mit offenen Visier, es ging rauf und runter. Pöllänen für Dresden und Schorsch Kink für die Weiß-Blauen hatten sicherlich die besten Möglichkeiten zur Führung vor der Schlusssirene. Es sollte weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung noch ein Tor fallen. Im Shootout war der Kapitän des SC Riessersee Tim Regan als einziger erfolgreich und sicherte seinem Team den Zusatzpunkt.
Tore: 0:1 Tomi Pöllänen (32:50), 1:1 Lubor Dibelka (45:48/PP1), 2:1 Tim Regan (65:00/PS)
Zuschauer: 1.200

Towerstars Ravensburg – Eispiraten Crimmitschau 8:2 (5:1, 1:1, 2:0)

Eine klare und beim Stande von 5:1 nach dem ersten Drittel schon früh vorentschiedene Partie erlebten 2200 Zuschauer in der Ravensburger Eissporthalle zwischen den Towerstars und den Eispiraten aus Crimmitschau. Die Hausherren ließen den Gästen mit ihrem druckvollen und schnellen Offensiveishockey nie Zeit zum Luft holen und spielten die Eispiraten phasenweise schwindlig. Endstand war letztlich 8:2, womit Crimmitschau sogar noch sehr gut bedient war.
Tore:1:0 Matt Kelly (02:55), 2:0 Daniel Menge (05:51),3:0 Lukas Slavetinsky (09:02/PP1) 3:1 Max Campbell (11:13), 4:1 Justin Kelly (15:58), 5:1 Matt Kelly (18:50/PP1), 5:2 Daniel Bucheli (35:01/PP1), 6:2 Justin Kelly (35:40), 7:2 Yannik Baier (43:08), 8:2 Daniel Menge (58:25)
Zuschauer: 2200

Fischtown Pinguins – Heilbronner Falken 4:3 (1:1, 1:2, 2:0)

Eine hart umkämpfte Partie lieferten sich die heimischen Pinguins aus Bremerhaven mit den Falken aus Heilbronn. Am Ende hatten die Gastgeber  mit 4:3 das bessere Ende für sich. Für die größte Aufregung sorgte Schiedsrichter Göran Noeller. In der 24. Minute ließ der Unparteiische weiterspielen, obwohl  Sergej Stas ein Tor für die Pinguins erzielt hatte. Die Partie lief ohne Unterbrechung 41 Sekunden weiter, bis die Falken auf der anderen Seite zum vermeintlichen 2:1 trafen. Doch dann die Überraschung: Nach einer Unterredung mit den Linesmen entschied der Referee nachträglich auf Tor für Bremerhaven. Die Uhr wurde zurückgestellt, der eindeutige Falken-Treffer zum Ärger von Coach Ken Latta annulliert.
Tore: 0:1 Sachar Blank (12:07/PP1), 1:1 Patrik Beck  (18:44/PP1), 2:1 Sergej Stas (23:09/PP1), 2:2 Brady Leisenring (28:57/PP2), 2:3 Fabio Carciola (34:23), 3:3 Dustin Friesen (49:58), 4:3 Jan Kopecky (50:33)
Zuschauer: 2.298

Die Ergebnisse des 6. Spieltags der DEL2 im Überblick:

EVL Landshut Eishockey – Starbulls Rosenheim (4:2 (3:0, 0:1, 1:1)
SC Riessersee – Dresdner Eislöwen 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 1:0) SO
Towerstars Ravensburg – Eispiraten Crimmitschau 8:2 (5:1, 1:1, 2:0)
Fischtown Pinguins – Heilbronner Falken 4:3 (1:1, 1:2, 2:0)
Bietigheim Steelers – Lausitzer Füchse 5:1 (2:1, 1:0, 2:0)

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