Ondrej Pozivil wechselt zum ESV KaufbeurenVertrag von Gregor Stein wird aufgelöst

Gregor Stein (rechts) spielt nicht mehr für den ESV Kaufbeuren. (Foto: Imago)Gregor Stein (rechts) spielt nicht mehr für den ESV Kaufbeuren. (Foto: Imago)
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Der in Litvinov geborene Ondrej Pozivil soll beim ESVK nicht nur eine wichtige Rolle in der Defensive einnehmen, sondern auch seine vorhanden Qualitäten im Offensivspiel zur Geltung bringen. Der ehemalige Tschechische U18- und U20-Nationalspieler bestritt für seinem Heimatclub HC Litvinov 42 Spiele in der Extraliga und für die Clubs SK Kadan, HC Most, HC Tabor, HC Vrchlabi und HC Hradec Kralove insgesamt 284 Spiele in der 2. tschechischen Liga.

Einer Spielzeit in der EPHIL für Manchester Phoenix in England folgten zwei weitere im französischen Mulhouse. In der vergangenen Saison wechselte der 1,78 Meter große und 81 Kilogramm schwere Rechtsschütze dann zum EV Landshut in die Oberliga Süd, für den er in 43 Spielen 29 Scorerpunkte erzielen konnte. Bei den Niederbayern avancierte Ondrej Pozivil sofort zu einem Leistungsträger und weckte schon während der laufenden Spielzeit das Interesse des einen oder anderen DEL2-Clubs. Ondrej Pozivil, dessen Bruder Lukas in der kommenden Spielzeit für die Eispiraten Crimmitschau auflaufen wird, wird beim ESV Kaufbeuren das Trikot mit der Nummer 62 tragen.

ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl zur Verpflichtung von Ondrej Pozivil: „Unser Trainer Toni Krinner kennt Ondrej Pozivil von seiner Zeit beim EV Landshut und ist von seinen Qualitäten überzeugt. Als sich die Möglichkeit bot, ihn nach Kaufbeuren zu holen, mussten wir daher nicht lange überlegen und sind nun sehr glücklich darüber, dass er in der kommenden Saison für uns spielt.“

Zur Vertragsauflösung mit Gregor Stein äußert sich Michael Kreitl wie folgt: „Gregor Stein kam vor kurzem auf uns zu und bat um die Möglichkeit, seinen noch für die kommende Spielzeit gültigen Vertrag aufzulösen. Er wird eine Umschulung zum Industriekaufmann beginnen, die vom Zeitaufwand mit einem weiteren Engagement in der DEL2 nur schwer zu verbinden gewesen wäre. Daher sind wir seiner Bitte, seinen Vertrag vorzeitig aufzulösen, auch nachgekommen.“