Nur einen Punkt in WeißwasserBietigheim Steelers

Nur einen Punkt in WeißwasserNur einen Punkt in Weißwasser
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m ersten Drittel hatten die Hausherren mehr von der Partie, bereits nach zwei Spielminuten testet Jens Heyer als erstes die Qualitäten von Joey Vollmer im Tor der Schwaben. Sicherlich auch bedingt durch einen sehr großzügig pfeifenden Schiedsrichter Nöller wurden die ersten 20 Minuten geprägt von kleinen Nickligkeiten und vielen Diskussionen auf dem Eis. Aber es wurde auch Eishockey gespielt und beide Teams kamen zu ihren Möglichkeiten. Auf Seiten der Steelers hatte Chris St. Jacques nach sechs Minuten die wohl aussichtsreichste Chance, konnte aber eine gute Vorlage von Robin Just nicht in Zählbares verwandeln. Besser machte es da Matt McKnight für Weißwasser, der einen Abpraller aus kurzer Distanz neben Joey Vollmer in die Maschen schießen konnte. Vorlagengeber war hier Christoffer Kjärgaard, der aus gut zehn Metern abgezogen hatte. Kurz vor der Pause hatten die Schwaben sogar Glück, als Richard Müller lediglich die Latte traf.

Die nächsten 20 Minuten gestalteten sich ohne viel Einfluss des Schiedsrichters, beide Teams konzentrierten sich jetzt mehr auf das Spiel und vor allem Bietigheim kam stark aus der Kabine. Bereits nach 45 Sekunden prüfte Bastian Steingroß mit einem Schuss von der blauen Linie das Können von Jonathan Boutin, scheiterte aber an dessen Fanghand. Auch Robin Just scheiterte kurze Zeit später, sein Schuss verfehlte das Tor der Füchse nur um einen halben Meter. Auch wenn das Team von Kevin Gaudet jetzt deutlich mehr von der Partie hatte, musste man in der 27. Minute den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Christoffer Kjärgaard konnte auf Zuspiel von Matt McKnight auf 2:0 erhöhen. Zum 2:1 kam es nach einem Geschenk der Lausitzer. René Schoofs hatte eine Unkonzentriertheit der Hausherren bestraft und Mark Heatley bedient. Der hatte wenig Mühe, den Puck auf den freistehenden Doug Andress zu verlängern, der daraufhin aus kurzer Distanz frei zum Schuss kam. Eine Strafe gegen TJ Galiardi konnte das Team von Dirk Rohrbach nicht nutzen und so ging es mit der knappen Führung für die Füchse in die zweite Pause.

Gut zwei Minuten waren im letzten Drittel gespielt als Weißwasser zum 3:1 traf. Richard Müller konnte im Alleingang Joey Vollmer überwinden. Die Antwort fand René Schoofs aber in der selben Minute. Mark Heatley hatte sich den Puck hinter dem Tor von Jonathan Boutin geholt und das Bietigheimer Urgestein mustergültig bedient (3:2). Ab sofort legte Bietigheim einen Gang zu und bestimmte immer mehr das Spielgeschehen. Als Jörg Wartenberg sich zwei Minuten auf der Strafbank ausruhen durfte, bekamen die Steelers noch bessere Möglichkeiten. Aber Angriffe von Robin Just, Marcel Rodman und Chris St. Jacques wurden ein ums andere mal vom gut haltenden Torhüter der Füchse pariert. Auch Weißwasser hatte einige Möglichkeiten, aber auch Joey Vollmer im Tor der Steelers glänzte mehrmals mit starken Paraden. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit wurden die Schwaben dann endlich für ihre Arbeit belohnt und kamen durch einen Treffer von Marcus Sommerfeld zum verdienten Ausgleich (3:3).

Eine sehenswerte aber torlose Verlängerung konnte keine Entscheidung bringen und so musste erstmals in der laufenden Spielzeit das Penaltyschießen eine Partie entscheiden. Da auf Seiten der Steelers sowohl Robin Just als auch Marcus Sommerfeld und Marcel Rodman scheiterten, reichte der Treffer von Steven Tarasuk, um Weißwasser den Zusatzpunkt zu sichern.


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