Nur die Kellerkinder trotzen dem AuswärtstrendDEL2 kompakt

Neuzugang Marcel Brandt traf gegen die Bietigheim Steelers für den EC Bad Nauheim. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)Neuzugang Marcel Brandt traf gegen die Bietigheim Steelers für den EC Bad Nauheim. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)
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Bietigheim Steelers – EC Bad Nauheim 3:4 (1:1, 2:2, 0:1)

Nach knapp 28 Minuten führte der Spitzenreiter gegen den Tabellenachten mit 3:1 – das sollte es doch gewesen sein. Das beantworteten Neuzugang Marcel Brandt, Nicklas Mannes und Dennis Reimer mit einem eindeutigen „Nö“. Sie drehten die Partie zugunsten der Roten Teufel. Zuvor hatten Tyler McNeely, Max Lukes und Shawn Weller für den Primus getroffen; das zwischenzeitliche 1:1 für Bad Nauheim markierte Mike McNamee.

Tölzer Löwen – SC Riessersee 3:2 (2:0, 1:1, 0:1)

Im großen Derby vor 4115 Zuschauern feierten die Gastgeber einen überraschenden Erfolg. Der ECT legte durch Johannes Sedlmayr und Johannes Kornelli vor. Stephan Wilhelm stellte in der 36. Minute den Anschluss her, doch 20 Sekunden vor der zweite Pause markierte Joonas Vihko das 3:1 – das nennt man wohl den psychologisch richtigen Moment. Doch es blieb spannend: 98 Sekunden vor Schluss traf der SCR durch Richard Mueller, als die Gäste bereits mit sechs Feldspielern agierten.

Dresdner Eislöwen – Löwen Frankfurt 3:6 (1:2, 2:3, 0:1)

Im Löwen-Duell feierte Frankfurt einen wichtigen Sieg, denn die Hessen rückten wieder näher an das Topduo heran. Den Anfang machte ein Neuzugang: Martin Schymainski traf zum 1:0; Dominik Tiffels erhöhte auf 2:0. Dresdens Martin Davidek verkürzte elf Sekunden vor der ersten Pause in doppelter Überzahl auf 1:2. Dem 3:1 der Gäste von Matt Pistilli folgte der Ausgleich der Gastgeber durch zwei weitere Powerplay-Treffer, doch Clarke Breitkreuz (2) und nochmal Pistilli entschieden die Partie. Frankfurts Patrick Jarrett handelte sich im zweiten Drittel zwei „Zehner“ und damit eine Spieldauerstrafe wegen „Beschimpfung von Offiziellen“ ein.

Lausitzer Füchse – Kassel Huskies 3:4 (1:1, 0:3, 2:0)

Kassel führte nach Toren von Even McGrath, Michael Christ, Tyler Gron und Mike Little bei einem Gegentor von Anders Eriksson schon mit 4:1. Doch Weißwasser machte es wieder spannend: In der 48. und 49. Minute stellten Jeff Hayes und Maximilian Adam innerhalb von 41 Sekunden den Anschluss her. Mehr gelang aber nicht mehr.

Heilbronner Falken – EHC Freiburg 1:4 (1:2, 0:2, 0:0)

Im direkten Duell des Zehnten gegen den Elften gelang den Breisgauern ein wichtiger Sieg, weil sie so den Rückstand auf die Play-off-Ränge auf sieben Punkte verkürzten. Die Freiburger Führung von Jannik Herm egalisierte Brandon Alderson, doch danach sorgte Kai Herprich mit drei Toren für den Gästesieg. Heilbronns Mark Heatley kassierte in der 54. Minute nach einem Ellbogencheck eine Spieldauerstrafe.

Bayreuth Tigers – ESV Kaufbeuren 4:3 (2:0, 0:0, 1:3, 1:0) n.V.

Anthony Luciani, Sebastian Busch und Michal Bartosch sorgten für eine 3:1-Führung der Hausherren. Doch ein verwandelter Penalty von Charlie Sarault, der schon das zwischenzeitliche 1:2 markierte hatte, brachte den Ausgleich in der Schlussminute. Vier Minuten vor Ende hatte Steven Billich den Anschluss hergestellt. Die Entscheidung gelang Ivan Kolozvary in der 64. Minute.

Ravensburg Towerstars – Eispiraten Crimmitschau 2:5 (1:1, 1:0, 0:4)

Nach 40 Minuten lagen die Towerstars noch mit 2:1 vorne. Zwar hatte Scott Allen für die Westsachsen getroffen, doch Brian Roloff und Justin Buzzeo drehten das Spiel – zunächst. Mit vier Toren im Schlussabschnitt machten die Gäste doch noch alles klar. Es trafen Robbie Czarnik (2), Jordan Knackstedt und Ivan Ciernik.

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