Niederlage in RosenheimDresdner Eislöwen

Niederlage in RosenheimNiederlage in Rosenheim
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Im Kathrein-Stadion waren 70 Sekunden gespielt, als Carsten Gosdeck die Blau-Weißen mit einem Schuss ins linke untere Eck in Führung bringen konnte. Auch nach dem Rosenheimer Ausgleich durch Mario Trabucco (7.) versteckte sich Dresden nicht. Das Team von Cheftrainer Thomas Popiesch agierte mit einem aggressiven Forechecking und prüfte Starbulls-Goalie Patrick Ehelechner. Jubeln konnten nach einem Treffer von Simon Fischhaber allerdings erneut die Gastgeber (10.). Wenig später trafen die Starbulls das Lattenkreuz.

Ausgerechnet in einer Dresdner Druckphase im Mitteldrittel gelang Rookie Florian Gaschke (28.) im Nachschuss sein erstes Rosenheimer Profi-Tor. Der Treffer brachte die Gastgeber wieder stärker in Aufwind, doch die Eislöwen gaben sich nicht auf und erarbeiteten sich in einem streckenweise zerfahrenen Spiel weiter Möglichkeiten. Erneut waren es jedoch die Starbulls, für die in der 36. Minute Max Renner den vierten Treffer erzielte. Eine Dresdner Schlussoffensive blieb im letzten Drittel aus.

"Mit dem Führungstor ist uns ein Auftakt nach Maß gelungen, danach machen wir allerdings wieder die gleichen Fehler, die uns schon in den vorherigen Spielen unterlaufen sind. Wir müssen uns fragen, ob wir derzeit nicht genug auf die Qualitäten der Gegner hinweisen. Mit Schönspielerei gewinnen wir in dieser Liga jedenfalls keinen Blumentopf. Unsere Spieler gehen aktuell nicht dorthin, wo es weh tut. Genau dort waren aber die Rosenheimer. Sie haben ihre Chancen genutzt und verdient gewonnen", sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.