Niederlage in Bietigheim: Eislöwen verlieren mit 3:5 Dresdner Eislöwen

Niederlage in Bietigheim: Eislöwen verlieren mit 3:5  Niederlage in Bietigheim: Eislöwen verlieren mit 3:5
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In den ersten Minuten sahen die 2552 Zuschauer zunächst eine recht zähe Partie. Während Goalie Kevin Nastiuk bei ersten Gelegenheiten der Gastgeber auf dem Posten war, agierten die Dresdner auf der Gegenseite bei Kontern zunächst noch zu zögerlich. Nach und nach nahm das Spiel jedoch an Fahrt auf: Konzentrierte Aktionen aus einer sicheren Abwehr heraus ließen die Eislöwen immer öfter vor das Bietigheimer Tor kommen. Florian Lüsch traf zunächst nur den Pfosten. Besser machte es wenig später Arturs Kruminsch. Der 25-Jährige nutzte einen Abwehrpatzer der Bietigheimer zum 0:1 (13.) aus. Zuvor musste Nastiuk in zwei brenzligen Situationen sein Können unter Beweis stellen. 

Auch im zweiten Abschnitt zeigten sich die Eislöwen bemüht, um den Spielaufbau der Gastgeber frühzeitig zu unterbinden. Der Plan ging zunächst auf, dann allerdings stellte sich Dresden selbst ein Bein. Durch unnötige Strafe -  beispielsweise Wechselfehler - bekam Bietigheim Aufwind. Im Powerplay nutzte Alexej Dmitriev seine Chance zunächst zum Ausgleich (31.), ehe Greg Squires das 2:1 nachlegte (37.). 

Kaum war die erste Dresdner Möglichkeit im Schlussdrittel durch Tomi Pöllänen notiert, gab es direkt die nächsten Powerplay-Situationen für die Steelers. Ein ums andere Mal war Nastiuk gefordert - und hielt die Eislöwen im Spiel. Wenig später nutzten die Gastgeber in Unterzahl eine Konterchance durch Squires zum 3:1 (40.). Gegen kompakt stehende Hausherren fand Sami Kaartinen dennoch einen Weg zum Anschlusstreffer (56.). Beinahe vom Bully weg stellte Bietigheim durch Dmitriev allerdings den alten Abstand wieder her (57.). Die Eislöwen steckten nicht auf: Carsten Gosdeck markierte tatsächlich ein weiteres Mal den Anschlusstreffer (57.). Nach einer letzten Möglichkeit von Petr Macholda entschied Chris St. Jacques mit einem Treffer ins leere Tor die Partie endgültig zugunsten der Steelers (60.). 

"Wir sind gut ins Spiel gekommen und verdient in Führung gegangen. Im zweiten Drittel haben wir allerdings eindeutig zu viele und vor allem unnötige Strafzeiten kassiert. Das Spiel war sehr eng und wenn man dem Gegner in Unterzahl einen Treffer ermöglicht, dann lässt sich eine Spitzenmannschaft wie Bietigheim diese Chance nicht entgehen. Die positive Erkenntnis des Spiels ist, dass sich unser Team nicht aufgegeben hat und wir bis zuletzt dran waren", schätzte Cheftrainer Thomas Popiesch ein. 

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