Niederlage im Spitzenspiel gegen RosenheimBietigheim Steelers

Niederlage im Spitzenspiel gegen RosenheimNiederlage im Spitzenspiel gegen Rosenheim
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Das sich an diesem Abend zwei der besten Mannschaften der DEL2 gegenüberstanden wurde auch auf dem Eis schnell klar. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und legten von Beginn an ein hohes Tempo vor. Einen Fehler in der Vorwärtsbewegung der Bietigheimer ausnutzend gelang den Starbulls der etwas überraschende Führungstreffer durch TylerMcNeely (8.). Denn zuvor hatte der Meister die Partie durchaus im Griff und konnte viel Druck aufbauen. Chancen von Greg Squires, Matt McKnight und René Schoofs vereitelte Pasi Häkkinen mit teils sehenswerten Paraden. Im weiteren Verlauf ließen die Bietigheimer dem punktgleichen Konkurrenten immer mehr Luft und die Starbulls konnten nachlegen. Nach schöner Kombination über Fabian Zick und Top-Scorer Andrej Strakhov war es Dominic Auger der zum 2:0 traf (15.). Nach hinten verteidigten die Rosenheimer Gäste derart geschickt, sodass sich trotz nun wieder intensiverer Angriffsbemühungen unserer Steelers keine Treffer mehr fallen wollten.

Auch im zweiten Drittel blieben die Bayern die dominierende Mannschaft, die Hausherren wirkten nach wie vor unkonzentriert und konnten spielerisch nur wenig überzeugen. Die Folge? - Das 3:0 durch Norman Hauner der die Führung durch Vorarbeit von Fabian Zick und Tyler Mc Neely ausbauen konnte. Im direkten Gegenzug kamen die Schützlinge von Kevin Gaudet aber zum 1:3 Anschluss. Den ersten Schuss konnte Pasi Häkkinen nur abprallen lassen und verschätzte sich dann dermaßen sodass Chris St.Jacques nur noch einschieben musste. Danach kamen die Steelers besser in die Partie und hatten in Unterzahl sogar die Chance auf den so wichtigen zweiten Treffer. Greg Squires enteilte der Rosenheimer Überzahlformation, verlud den herauslaufenden Pasi Häkkinen um dann den Puck, wenn auch nur knapp, am Tor vorbei zu schieben. Trotz Bietigheimer Überzahl in den folgenden Minuten blieb es bis zur zweiten Pause beim Spielstand von 1:3.

[AD_MRECT]Die Steelers kamen deutlich aggressiver und konzentrierter aus der Kabine und erarbeiteten sich zunehmend Chancen. Doch entweder hatte man Pech im Abschluss oder der Rosenheimer Defensivverbund machte hinten alle Schotten dicht. Nach vorne zeigte man sich bei Kontern immer wieder gefährlich. Einen solche verwertete Robert Schopf in Unterzahl zum 1:4. In doppelter Überzahl dann der Anschlusstreffer. Auf Zuspiel von Mark Heatley hämmerte Robin Just den Puck zum 2:4 in die Maschen hinter Pasi Häkkinen (50.). Der Meister, angestachelt durch den Treffer gab nun nochmal Vollgas, wollte die drei Punkte nicht gänzlich herschenken. Chancen dazu waren durchaus vorhanden, doch Pasi Häkkinen trieb die Bietigheimer mit seinen Reflexen zur schieren Verzweiflung und hielt damit seiner Mannschaft den Sieg fest.