Niederlage im ersten Halbfinalspiel

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Den größten Schock allerdings mussten die Dresdner bereits in der zehnten Spielminute verdauen. Goalie Pasi Häkkinen blieb nach einer Parade regungslos liegen und musste mit einer Adduktorenverletzung seinen Einsatz vorzeitig beenden. Seinen Platz nahm Backup Kai Kristian ein, der zwar während der Saison nicht übermäßig viel Spielpraxis erhielt, aber seine Feuertaufe mit einer guten Leistung bestand und sich überaus respektabel schlug. Ansonsten spiegelt das Ergebnis nicht unbedingt den Spielverlauf wieder. Die Dresdner präsentierten sich über weite Strecken als ebenbürtiger, schwer zu spielender Gegner, der defensiv enorm kompakt arbeitete und durch Konter gefährlich blieb. 5433 Zuschauer sahen eine spannende und schnelle Partie, in der sich kein Team einen deutlichen Vorteil erarbeiten konnte. 

Nach Toren von Jason Pinizotto (17.-ÜZ) und Norman Martens (33.) ging es mit einem ausgeglichenen Resultat ins letzte Drittel. Hier allerdings profitierten die Wild Wings von Fehlern der Gäste. So erzielte Jason Pinizotto (45.) seinen zweiten Treffer an diesem Abend, gleichwohl er mehr der Vorlagengeber war, der Puck wurde von einem Dresdner Spieler selber ins Tor gelenkt. In der Folgezeit drückten die Eislöwen mächtig nach vorn, um abermals den Ausgleich zu erzielen, aber die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte und auch Steve Silverthorn im Schwenninger Kasten war auf dem Posten. In der 57. Minute stellte Radek Krestan die Weichen endgültig auf Sieg, als er einen Rebound zum 3:1 für sein Team in den Maschen versenkte. Jason Pinizotto (60.) sorgte schließlich mit einem Treffer ins verwaiste Dresdner Gehäuse für den 4:1 Endstand.