Niederlage am GutenbergwegBietigheim Steelers

Niederlage am GutenbergwegNiederlage am Gutenbergweg
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Erstmals in dieser Saison mit sieben Verteidigern, aber ohne den verletzten Stürmer Barry Noe konnte Kevin Gaudet fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Die Partie startete gleich mit einem Aufreger. Bereits nach einer Minute musste Marcel Rodman, der Kapitän und Topscorer der Steelers, nach einem Stockfoul die Eisfläche verlassen, welches für die Hausherren keine Strafe zur Folge hatte. Kaum war der Slowene wieder auf dem Eis, hatten die gut 1500 Anhänger der Kannibalen schon Grund zum jubeln. Ein Fehler im Spielaufbau der Steelers wurde in der vierten Minute sofort bestraft und sorgte für das 1:0 für die Gastgeber. David Elsner hatte auf Vorlage von Peter Abstreiter und Andreas Geipel wenig Mühe den Puck im Gehäuse von Joey Vollmer unter zu bringen.
Die Steelers bemühten sich um den Ausgleich und kamen ihrerseits auch zu guten Möglichkeiten. TJ Galiardi im Alleingang, P.J. Fenton und auch Mark Heatley versuchten sich alle an Timo Pielmeier im Tor der Landshuter. Der wiederum zeigte aber mehrmals seine Qualitäten und konnte sein Kasten vorerst sauber halten.
Insgesamt gestalteten die ersten 20 Minuten sich recht ausgeglichen, auch wenn die Führung der Niederbayern durchaus in Ordnung ging.

In dem Mittelabschnitte merkte man dem Team aus Bietigheim durchaus an etwas an dem Spielstand ändern zu wollen. Ein guter Start wurde aber sofort durch eine Strafe gegen Doug Andress zerstört. Lange bitten ließen die Männer um Kapitän Kamil Toupal sich im folgenden Überzahl nicht. Marco Schütz erhöhte bei 22:22 auf der Uhr mit einem verdeckten Schuss zum 2:0. Seine Vorlagengeber waren Thomas Brandl und der ehemalige Bietigheimer Arturs Kruminsch. Es folgten die Minuten der beiden Torhüter, beide glänzten mit tollen Paraden und sorgten für eine sehenswerte Begegnung. Joey Vollmer wehrte Schüsse von David Elsner und Kamil Toupal gekonnt ab, Timo Pielmeier ließ auf der anderen Seite Markus Gleich und Chris S. Jacques jeweils Alt aussehen. In der 37. Minute musste sich Joey Vollmer dann doch geschlagen geben. Ein erneut verdeckter Schuss von Cody Thornton fand aus Höhe des Bullykreises seinen Weg in die Maschen zum 3:0. Kurz vor der zweiten Pause ergaben sich noch zwei Möglichkeiten für Marcel Rodman und P.J. Fenton aber Timo Pielmeier konnte erneut mit guten Saves glänzen.

Auch im letzten Drittel erkämpften sich die Steelers gleich mehrere Chancen, zeigten aber auch Defizite in der Abwehr. Mehrmals musste man sich mit vereinten Kräften aus der eigenen Zone kämpfen. Landshut störte früh und ermöglichte den Schwaben nur wenige gute Angriffe. In der48. Minute durften die fast 30 mitgereisten Fans der Steelers aber jubeln. Nach Vorlage von TJ Galiardi hatte Tomas Gulda von der blauen Linie abgezogen und dem Goalie der Landshuter keine Chance gelassen (3:1). Eine Strafe gegen Mark Heatley in der 51. Minute und das daraus folgende Powerplay, nutzten die Cannibals bereits nach wenigen Sekunden zum 4:1 für das Team von Trainer Jiri Ehrenberger. Ein satter Schuss von Jakub Grof schlug unhaltbar für den erneut stark aufspielenden Joey Vollmer im Kasten der Steelers ein.
Die letzte Möglichkeit in dieser Partie blieb Marcel Rodman vorbehalten. Die Nummer 22 kam aber den Bruchteil einer Sekunde zu spät zum freiliegenden Puck und so behielt auch hier der Goalie der Landshuter die Oberhand.

Kevin Gaudet bemängelte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel die Bereitschaft seiner Jungs 110% zu geben. „so kannst du gegen Landshut nicht gewinnen" resümierte der Trainer der Schwaben sichtlich enttäuscht dieses verlorene Spiel.


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