Nichts zu holen beim MeisterEispiraten Crimmitschau

Nichts zu holen beim MeisterNichts zu holen beim Meister
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Das erste Drittel begann mit einem hohen Tempo auf beiden Seiten. Die Teams generierten gute Chancen und begegneten sich über weite Strecken auf Augenhöhe. Die Gastgeber, die aus allen Positionen auf das Tor der Eispiraten schossen, scheiterten am starken Sebastian Albrecht im Kasten der Westsachsen. Auch die Crimmitschauer konnten ihre Chancen nicht nutzen, weil Timo Pielmeier für Landshut rettete. Erst kurz vor Ende des ersten Drittels fiel dann der erste Treffer. In Unterzahl fing Eispiraten Stürmer Thomas Pielmeier den Puck im Drittel der Landshuter ab und überwand im Duell seinen Bruder im Tor der Gastgeber zum 0:1 für die Eispiraten.

Der Vorsprung, den sich die Eispiraten erarbeitet hatten, war nach der ersten Pause schnell dahin. Die Landshuter kamen stark aus der Kabine und machten sofort Druck der zum Ausgleichstreffer führen sollte. Peter Abstreiter war der Schütze des Ausgleichstreffers für die Bayern. Gleich im Anschluss war es dann Eispiraten Stürmer Aaron Lee, der bei seinem Alleingang nur die Querlatte traf. Besser machten es die Landshuter, die nur Sekunden später erstmals in Führung gingen. Nach Verwirrung vor dem Eispiraten Gehäuse behielten die Gastgeber den Überblick und fanden Thomas Brandl, der aus zentraler Position den zweiten Treffer erzielte. Auch in der Folge blieb Landshut gefährlich und erarbeitete sich hochkarätige Torszenen. Von den Eispiraten kam unterdessen nicht mehr so viel nach vorn. Zwar hatte Wayne Simmonds in der 37. Minute den Ausgleich auf dem Stock, konnte die Scheibe aber nicht an den Beinschonern von Landshuts Schlussmann Pielmeier vorbei über die Linie schieben. Die Cannibals hingegen zogen ihr Offensivspiel perfekt auf und konnten nach einem Stellungsfehler in der 39. Spielminute noch auf 3:1 erhöhen. Cody Thornton war im Duell gegen Sebastian Albrecht der Sieger und traf.

Zwar mit Rückstand, aber mit der Hoffnung auf weitere Treffer, begann das letzte Drittel für die Eispiraten. Diese Hoffnung wurde aber schnell durch die offensiv sehr starken Hausherren zerstört. Selbst in Unterzahl drängte die spielerisch starke Mannschaft der Cannibals auf weitere Treffer. In der 43. Minute nutzen die Gastgeber einen Unterzahlkonter zum 4:1. Nur fünf Minuten später erhöhte das Team die Führung sogar auf 5:1. Zwar kämpfte die Mannschaft der Eispiraten weiter um doch noch etwas zu bewegen, der Anschlusstreffer zum 5:2 durch Lars Grözinger war allerdings nur ein kleiner Trost. Im Powerplay, nur drei Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit, erzielten die Cannibals das 6:2. Mit einem am Ende zu hohen Ergebnis müssen sich die Eispiraten dem amtierenden Meister beugen. Nun gilt es am Dienstag mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Punkte gegen den SC Riessersee im heimischen Sahnpark zu behaupten.

Trainer Fabian Dahlem zeigte sich nach der Partie enttäuscht und warnte vor überzogenen Erwartungen an das Team der Westsachsen. Trotz der hochkarätigen Neuzugänge ist eine geschlossene Mannschaftsleistung sowie Kampf, Leidenschaft und Wille jedes Spielers gefragt, um weiterhin erfolgreich zu sein.


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