Neuverpflichtungen und Kooperation im NachwuchsbereichKaderplanungen in Freiburg

Damals noch Gegner: Freiburger Kapitän Philip Rießle mit Marco Wölfl - Foto: EHC Freiburg / Patrick SeegerDamals noch Gegner: Freiburger Kapitän Philip Rießle mit Marco Wölfl - Foto: EHC Freiburg / Patrick Seeger
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Marco Wölfls Verpflichtung bedeutet, dass der EHC Freiburg mit einem ambitionierten deutschen Torhüter-Duo in seine erste DEL2-Saison starten wird: Das 21-jährige Goalie-Talent wird zusammen mit dem etablierten Freiburger Eigengewächs Christoph Mathis ein Tandem bilden. Wölfl tritt damit in die Nachfolge des nach Weiden abgewanderten Fabian Hönkhaus an.

Marco Wölfl wurde im Februar 1994 im bayerischen Schongau geboren und durchlief die Nachwuchsabteilung des EV Landsberg, ehe er - mit einer kurzen Zwischenstation beim EHC Klostersee - zum EC Bad Tölz wechselte. Im Isarwinkel gelang dem 1,80 Meter großen Keeper der Sprung von der DNL-Equipe in die Oberliga-Manschaft der Löwen. Nach zwei ersten Spielen in der Saison 2012/13 kam er in den beiden zurückliegenden Jahren regelmäßig zum Einsatz und machte dabei mitunter auch den Angreifern des EHC Freiburg das Leben schwer.

Der junge Bayer gilt als aussichtsreicher und ausbaufähiger Keeper und möchte sich im Trikot mit dem Wolfskopf einen Namen in der DEL2 machen. Ausgestattet wird Wölfl überdies mit einer Förderlizenz der Schwenninger Wild Wings, die auf der Torhüterposition allerdings bereits mit zwei Hochkarätern (Joey MacDonald und Dmitri Pätzold) besetzt sind und nur im Falle von Ausfällen Bedarf für Wölfl haben. Für den 21-Jährgen spricht in Augen von EHC-Trainer Leos Sulak unter anderem, dass er trotz seines jungen Alters auf eine gewisse Erfahrung bauen kann.

Quirin Stocker soll vorwiegend im Sturm spielen

Ebenfalls in der DNL - also der Deutschen Nachwuchsliga - seine ersten Meriten verdient hat Quirin Stocker: Der gebürtige Münchner stammt aus dem Nachwuchs des EHC Klostersee, ging aber bereits als 14-Jähriger nach Berlin und wechselte zur Saison 2013/14 nach Düsseldorf. Sowohl bei den Eisbären als auch bei der DEG spielte Stocker in der DNL, die als wichtigste Ausbildungsliga für vielversprechende deutsche Kufencracks gilt. Fünfmal kam der gebürtige Bayer darüber hinaus bei den Moskitos Essen in der Oberliga zum Einsatz.

Nun wechselt der 18-Jährige vom Rhein an die Dreisam: Im Trikot des EHC Freiburg soll Quirin Stocker erste Profi-Erfahrung sammeln und Zweitligaluft schnuppern. Quirin Stocker gilt als Allrounder, der sowohl in der Abwehr als auch im Sturm auflaufen kann. Leos Sulak möchte ihn vorwiegend in der Offensive zum Einsatz bringen.

Eishockey-Leistungszentrum Südwest soll Talente fördern

Neue Wege in der Nachwuchsförderung bestreiten der EHC Freiburg und der Schwenninger ERC. Ein gemeinsames Konzept soll dafür sorgen, dass junge Eishockeyspieler künftig noch besser gefördert werden - und sich auf dem Level weiterentwickeln, das ihnen am meisten hilft.

Der EHC Freiburg und der Schwenninger ERC wollen zukünftig auch im Nachwuchsbereich eng zusammen arbeiten. Im "Eishockey-Leistungszentrum Südwest" sollen talentierte Spieler aus beiden Vereinen ab der Altersgruppe Schüler je nach individueller Leistungsstärke vereinsübergreifend in den verschiedenen Teams zum Einsatz kommen.

Dadurch soll auf Dauer eine sinnvolle Heranführung der jungen Cracks an die Anforderungen in den DEL- bzw. DEL-2-Teams im Seniorenbereich erfolgen.

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