Neunter Sieg in Folge für den EHC FreiburgDEL 2 am Freitag - Crimmitschau stoppt Abwärtstrend

Chad Bassen war einer der Torschützen für den EHC Freiburg.  (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Chad Bassen war einer der Torschützen für den EHC Freiburg. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Hier alle Partien im Überblick:

EHC Freiburg – EV Landshut 5:4 (3:3, 0:0, 2:1)

Das Spiel begann mit einem wahren Torfestival mit sechs Toren im ersten Drittel. Drew Melanson (2.) und Zach O’Brien (3.) brachten den EVL zunächst mit zwei Toren in Führung. Dann jedoch schlugen die Schüsse von Nick Pageau (6.), Chad Bassen (9.) und Andreé Hult (11.) hinter dem Landshuter Goalie Dimitri Pätzold ein. Max Hofbauer (19.) stellte den 3:3-Pausenstand her. Der Mittelabschnitt blieb torlos und nur 32 Sekunden nach Wiederanpfiff im letzten Drittel traf Scott Allen zur erneuten Führung der Wölfe. Andrée Hult konnte diese Führung in der 42. Minute noch ausbauen und sorgte für die Entscheidung am Freitagabend – daran änderte auch der 5:4-Anschlusstreffer von Zach O’Brien knappe acht Minuten vor Schluss nichts mehr.

ESV Kaufbeuren – Bayreuth Tigers 4:2 (1:1, 2:1, 1:0)

Nach intensiven 60 Minuten mit insgesamt 24 Strafminuten konnten die Joker im bayerischen Derby die Faust ballen. Zunächst gingen die Gäste aus Bayreuth durch Juuso Rajala (14.) in Überzahl in Führung. Fortan musste der Goalie der Oberfranken allerdings dreimal in Folge hinter sich greifen. John Lammers erzielte noch im ersten Spielabschnitt den Ausgleich (17.), ehe Sami Blomqvist (30.) und Julian Eichinger (31.) den ESVK binnen 95 Sekunden mit zwei Toren in Führung brachten. Jan-Luca Schumacher konnte zwar noch den Anschlusstreffer erzielen (32.), aber kurz vor Ende der Partie erlitten die Tigers den entscheidenden Nackenschlag: Joseph Lewis verwertete ein Zuspiel von Blomqvist zum allesentscheidenden Treffer zum 4:2 (58.).

Lausitzer Füchse – Löwen Frankfurt 4:3 (1:2, 0:0, 2:1, 1:0) n.V.

In einer engen Partie gingen die angereisten Löwen durch Carter Proft (5.) und Christian Kretschmann (17.) jeweils mit 0:1 und 1:2 in Führung. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielten die Lausitzer Füchse in Person von Rylan Schwartz in der 15. Spielminute.  Nach einem torlosen Mittelabschnitt bauten die Gäste ihre Führung durch Marius Erk (44.) auf einen aus. Die Sachsen steckten nicht auf und glichen den Rückstand durch Tore von Jonathan Martin (46.) und Andrew Clark (54.) aus. Erst in der Overtime fand das Spiel seinen Sieger. Ein Treffer von Brad Ross (63.) entschied die spannende Partie zugunsten der Lausitzer Füchse.

Bietigheim Steelers – Ravensburg Towerstars 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)

Knappe Kiste in Bietigheim! Am Ende reichten dem Tabellenzweiten zwei Tore von Matt McKnight in der 24. und 34.Spielminute, um den dritten Sieg in Folge einzufahren. Auf Seiten der Towerstars fand nur der Schuss von Andrew Kozek (39.) den Weg vorbei an Cody Brenner vorbei ins gegnerische Tor. Im Schlussabschnitt reichte auch eine zwischenzeitliche 5-gegen-3-Überzahlsituation nicht, um den Ausgleich zu erzielen.

Tölzer Löwen – Dresdner Eislöwen 1:4 (1:2, 0:1, 0:1)

Nach zuletzt zwei Niederlagen auf fremdem Eis setzten sich die Dresdner Eislöwen dieses Mal wieder durch. In der wee-Arena in Bad Tölz starteten die Gäste aus Sachsen gut in das Freitagabendspiel. Nach einem Powerplaytor durch Nick Huard (16.) konnte Elvijs Biezais (20.) die Führung noch vor Ende des ersten Drittel ausbauen, ehe Lubor Dibelka (20.) die heimischen Löwen nur 26 Sekunden später heranbrachte. Doch es sollte das einzige Mal bleiben, dass die Tormusik der Tölzer Löwen am Freitagabend ertönen sollte. Die Gäste aus Dresden trafen noch weitere zwei Male durch Jordan Knackstedt (35.) und Nick Huard (59.) und fuhren somit einen Auswärtsdreier in Bad Tölz ein.

Heilbronner Falken – Kassel Huskies 3:4 (2:2, 1:1, 0:0, 0:1) n.P.

Das Tabellenschlusslicht empfing den Tabellenführer. Wer eine klare Angelegenheit vermutete, der hatte sich geschnitten! Die Heilbronner Falken hielten stark mit und verlangten dem Tabellenprimus alles ab. Die Schlittenhunde gingen zunächst durch Tore von Ryon Moser (13.) und Lois Spitzner (14.) mit zwei Toren in Führung. Im Rückstand spielten dann allerdings die Falken stark auf und konnten noch vor Ende des Anfangsdrittels durch Kevin Maginot (19.) und Justin Kirsch (20.) ausgleichen. Stefan Della Rovere bescherte dem Tabellenschlusslicht sogar die erstmalige Führung in der 31. Minute. Das Tor von Denis Shevyrin in der 38. Minute sorgte für ein erneutes Remis, bei dem es auch bis zum Ende der regulären Spielzeit bleiben sollte. In der Overtime gelang es keinem Team, den Lucky Punch zu setzen und so ging es bis ins Penaltyschießen. Dort ließen die Kassel Huskies dann ihre individuelle Klasse und Nervenstärke aufblitzen und entschieden die Partie durch den einzig verwandelten Penalty von Lukas Laub für sich.

Crimmitschau Eispiraten – EC Bad Nauheim 6: 2 (2:0, 2:1, 2:1)

Eines war klar: In dieser Partie konnte nur einer der beiden seine Negativserie beenden. Am Ende war die Begegnung eine deutliche Angelegenheit. Die Eispiraten Crimmitschau entschieden alle Drittel für sich.  Durch Travis Ewanyk (5.) und Lukas Vantuch (10.) gerieten die Roten Teufel bereits im ersten Drittel ins Hintertreffen. Der Rückstand vergrößerte sich im Mittelabschnitt durch Treffer von Lucas Böttcher (35.) und Petr Pohl (40.) sogar noch auf 0:4. Die Tore von James Arniel (40.) und Andreas Pauli (50.) kamen dann zu spät, um noch Euphorie zu entfachen. Die erneuten Treffer von Ewanyk (54.) und Vantuch (56.) ließen nun auch die Hoffnungen der optimistischen Anhänger der Hessen endgültig platzen. Die Eispiraten gewannen ihre Heimpartie mit 6:2 und fuhren nach drei Niederlagen endlich wieder einen Sieg ein, während der EC Bad Nauheim die vierte Niederlage in Folge kassierte. 


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