Neues Spiel, neues Glück - die Joker zu Gast am Westbahnhof

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Einen Joker können die Moskitos gut gebrauchen, wenn am kommenden Freitag (20:00 Uhr, Eissporthalle am Westbahnhof) die Buron Joker aus Kaufbeuren am Essener Westbahnhof auflaufen. Nicht dass das Team von Trainer Douglas Kacharvich so stark einzuschätzen ist, mit acht Punkten haben die Allgäuer gerade mal magere drei Punkte mehr auf der Habenseite, aber nach dem sportlich dünnen Saisonstart könnten die Essener mit einem Sieg den Spieß umdrehen und in der Tabelle an dem Konkurrenten vorbeiziehen. Nicht den Hauch einer Chance hatte der Club der Ex-Moskitos Frank Appel und Andreas Dimbat in den bisherigen vier Auswärtsbegegnungen und mit 22 Gegentoren in vier Spielen klingelte es auf fremdem Eis recht häufig hinter Keeper Martin Cinibulk.

Sollten die Moskitos also an die durchaus ansprechende Leistung vom letzten Heimspiel gegen DEL-Absteiger Freiburg anknüpfen können, so dürfte die "Rote Laterne" am Freitag den Westbahnhof verlassen und damit auch wieder etwas mehr Ruhe einkehren. Bereits in der Vorbereitungsphase zur laufenden Saison wollten die Stechmücken die Allgäuer auf die Probe stellen, mussten allerdings das geplante Freundschaftsspiel wegen eines Magen-Darm-Virus absagen, so dass es zu einem ersten Kräftemessen mit einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt geht.

Ungleich schwerer wird die Aufgabe sicher am Sonntag in Bietigheim bei den Steelers. Nach einer wenig erfolgreichen Saison, wo die Mannschaft erst in den Play-offs die vollständige Leistungsfähigkeit zeigte, peilt man in Bietigheim-Bissingen mit einem punktuell sehr gut verstärkten Kader den Sprung nach ganz oben an. Der bisherige Saisonverlauf dürfte allerdings auch von den Steelers selbst durchaus als durchwachsen angesehen werden, vor allem in der Ellentaler Eisarena konnten die Bietigheimer ihre Fans bisher nicht überzeugen.

Nach dem 9:0-Kantersieg im Auftaktspiel gegen die blauen Teufel aus Weiden reichte es in den drei folgenden Heimspielen lediglich zu zwei mageren Punkten gegen Aufsteiger Bremerhaven, die am letzten Wochenende knapp mit 2:1 im Penaltyschießen bezwungen wurden. Mit 2:4 (gegen Straubing) und 4:5 (gegen Weißwasser) entführten die Gäste jeweils die Punkte und so fahren auch die Stechmücken sicherlich nicht ganz chancenlos zu den Steelers. Von gewisser Brisanz dürfte auch das Wiedersehen der letztjährigen dritten Reihe der Steelers mit ihrer alten Wirkungsstätte sein. Michael Wolf und die Brüder Martin und Benjamin Hinterstocker avancierten in Bietigheim zu einer der besten deutschen Angriffsreihen der zweiten Liga und der Wechsel der kompletten Sturmreihe an den Westbahnhof sorgte doch für einigen Wirbel.

Bis auf den langzeitverletzten Christian Gegenfurtner stiegen unter der Woche wieder alle Spieler ins Training ein. Sowohl Matthias Frenzel als auch Philippe Audet waren nach ihren Verletzungen im Training mit von der Partie und ein Einsatz am Wochenende gilt als wahrscheinlich, wenn die medizinische Abteilung grünes Licht gibt. (treffpunkt-westbahnhof.de)

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