Nächster Halt Halbfinale!Bietigheim Steelers

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Nachdem am Dienstag die Steelers bereits nach 20 Sekunden das erste Tor in Weißwasser geschossen hatten waren an diesem Abend mal wieder die Gäste an der Reihe. Nach Abstimmungsfehler in der Verteidigung schaltete Pavel Vostrak am schnellsten und drückte den Puck aus kurzer Distanz über die Linie (2.). Doch die Steelers fingen sich schnell und kamen zu Möglichkeiten von Marcus Sommerfeld und Mike Bishai. Chris St.Jacques hatte nach einem Konter bei 1 gegen 1 die wohl die größte Möglichkeit zum Ausgleich, schob den Puck aber knapp am Tor vorbei. Es entwickelte sich nun ein hitziges Duell mit Strafen auf beiden Seiten. Wo auf Seiten der Füchse oft nur noch Boutin retten konnte stand die gesamte Bietigheimer Hintermannschaft um Goalie Mathias Lange sicher und ließ bis Drittelende keinen weiteren Treffer mehr zu.

 

Im zweiten Drittel erwischten die Gäste zunächst einen besseren Start. Doch die Steelers zogen nach und kamen dem Kasten von Jonathan Boutin durch schnelle Offensivaktionen immer wieder gefährlich nahe, doch der Puck wollte nicht am Gästekeeper vorbei. Eine doppelte Überzahl konnten die Steelers schließlich zum Ausgleich nutzen. Nach schönem Zuspiel von Marcus Sommerfeld und David Rodman musste der am langen Pfosten lauernde PJ Fenton nur noch einschieben (29.). Kurz darauf hätte Robin Just mit einem Schlagschuss von der blauen Linie sogar für die Führung der Hausherren sorgen können, scheiterte aber am gut reagierenden Füchse-Keeper. Die Gastgeber fortan die spielbestimmende Mannschaft. Chris St.Jacques Schuss prallte von der Latte wieder zurück ins Spiel. Diese Nachlässigkeit bestrafte Matt McKnight nach einem Konter mit dem 2:1 Pausenstand.

 

Die Füchse drängten vom Bullypunkt weg auf den Ausgleich und waren zu Drittelbeginn in der Offensive quasi dauerpräsent und setzten die Schwaben dabei stark unter Druck. Die Mannschaft von Dirk Rohrbach wollte die Partie schnellstmöglich entscheiden und machten dabei den wohl spielentscheidenden Fehler. Zu weit waren die Füchse aufgerückt. Auf Zuspiel von Mike Bishai und Marcus Sommerfeld erzielte René Schoofs mit einem schönen Schuss aus der Drehung den etwas überraschenden, aber nicht unverdienten Ausgleich. Beide Mannschaften schenkten sich im folgenden Schlagabtausch nun nichts mehr und spielten mit offenem Visier. Dabei kam den Steelers der Heimvorteil zu Gute. Denn die Hausherren spielten, nach vorn gepeitscht von ihren Fans, nun wie entfesselt. Chris St.Jacques und PJ Fenton hatten gleich mehrfach die Chance zur Führung, kamen in der regulären Spielzeit aber nicht mehr zum Torerfolg. Damit musste die Verlängerung über Sieg oder Niederlage entscheiden.

 

In dieser hatte zunächst Mark Heatley die wohl größte Chance zum Siegtreffer, hatte aber gegen Jonathan Boutin das Nachsehen. Nach einem Puckverlust der Füchse im eigenen Drittel schaltete David Rodman am schnellsten und ließ dem Lausitzer Keeper mit einem gut platziertem Schuss unter die Latte keine Abwehrchance.


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