Nach 6:3 über Bad Tölz – Eisbären übernehmen Tabellenführung

Regensburg: Eisbären scheitern an Rostislav HaasRegensburg: Eisbären scheitern an Rostislav Haas
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Die Eisbären aus Regensburg bleiben derzeit das Team der Stunde in der 2. Eishockey-Bundesliga. Gegen Bad Tölz konnte man den siebten Sieg in Folge verbuchen und übernahm damit die Tabellenführung.

Bereits nach sechs Minuten schien die Partie fast gelaufen zu sein. Da führten die Hausherren nämlich bereits mit 3:0. Brent Gauvreau (1.), Bogdan Selea (6.) und Jason Miller (6.) erzielten die Treffer. Das Tor von Jason Miller fiel sogar in eigener Unterzahl. Dann jedoch schalteten die Eisbären zwei Gänge zurück und ließen die Tölzer wieder zurück in die Partie kommen. Erst konnte John Kachur in der 14. Minute auf 1:3 verkürzen. Nur drei Minuten später waren die Löwen durch den Treffer von Rod Stevens endgültig wieder dran. Regensburgs Trainer Erich Kühnhackl, war jetzt entsprechend aufgebracht angesichts der Nachlässigkeiten in seiner Hintermannschaft. Mit dem knappen Vorsprung von 3:2 ging es dann auch in die erste Drittelpause.

Die fast 3000 Zuschauer in der Donau Arena bejubelten dann kurz nach Wiederanpfiff den Überzahltreffer durch Jason Miller zum 4:2. Die Gäste gaben sich jedoch nicht auf und erneut John Kachur konnte in der 30. Minute den 3:4 Anschlusstreffer markieren. Jetzt schwankte die Eisbärendefensive immens, doch Torhüter Jan Guryca konnte sich in dieser Phase mehrfach auszeichnen. Er entlastete heute den etatmäßigen Stammgoalie Markus Janka. Kurz vor Ende des Mittelabschnitts war es dann wieder einmal Mark Woolf, der auf 5:3 erhöhen konnte. Seit der Rückkehr des Kanadiers verließen die Regensburger immer als Sieger das Eis und nicht nur das, in jedem seiner bisherigen sieben Spiele konnte Mark Woolf einen Treffer erzielen.

Im Schlussabschnitt verteidigten die Hausherren zunächst geschickt ihren Vorsprung, ehe David Cermak in der 45. Minute mit seinem Treffer zum 6:3 die endgültige Entscheidung und auch den Endstand herstellen konnte. Zwar gerieten die Eisbären nochmals in leichte Bedrängnis, als Felix Schneider in der 54. Minute eine fragwürdige 5 + Spieldauerstrafe erhielt, aber selbst Ergebniskosmetik gelang den Bad Tölzern nicht mehr. Am Dienstag kommt es für die Regensburger nun zum mit Spannung erwarteten Pokalschlager gegen die Metro Stars aus Düsseldorf.