München: EHC verliert 1. Spiel nach Länderspielpause

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Nach zwei

spielfreien Wochen verlieren die Münchner gegen Schwenningen im

Penaltyschiessen, mit 4:3(2:0,1:1,0:2,0:0,1:0). Wobei den Spielverlauf der

ersten 30 Minuten betrachtet, eher von einem Punktgewinn gesprochen werden darf.

Der SERC ging vor  2300 Zuschauern

durch Tore von Bastian Steingroß und Brandy Leisenring jeweils als Resultat

einer doppelten Überzahl in Führung. Im zweiten Drittel erhöhte  Jon Smyth ebenfalls im Powerplay auf

3:0. Dabei spielte München wie Hinspiel gut mit, die Mannschaft zeigte aber

Schwächen beim Abschluss, die nach dem „Goldenen Oktober“ schon fast vergessen

waren. Vor allem in eigener Überzahl boten Pat Cortinas Cracks Magerkost. Selbst

bei zwei Minuten fünf gegen drei, musste Mike Brown im Gehäuse der Gastgeber

nicht ernsthaft eingreifen.

 

Aber vier

Sekunden vor der zweiten Pause landete die Scheibe doch noch in seinem Gehäuse.

Ein Pass von Dylan Gyori verwertete Neville Rautert geschickt durch die

Hosenträger des extrovertierten Schlussmanns. Aus dem Funken Hoffnung, jetzt

doch noch einen Punkt einzufahren, wurde im letzten Spielabschnitt ein

Flächenbrand, nach dem Dylan Gyori zum 2:3 einnetzte. Nicht nur die Schwenninger

Verteidigung hatte ihre Arbeit kurzfristig eingestellt, das gesamte Team von

Coach Pasanen wirkte seit dem Pausentee müde. München dagegen drehte auf und

begann die Partei zu dominieren. Der Ausgleich schien plötzlich nur eine Frage

der Zeit. Und in der 55. Minute war es auch soweit. Mit dem Treffer von Brandon

Dietrich hatten die Landeshauptstädter einen drei Tore Rückstand aufgeholt und

in der Folge beste Chancen auf einen Drei-Punkte-Sieg. Doch eine weitere Strafe

stoppte die Münchner Offensive bis zur Verlängerung.

 

In der

Zugabe konnte München noch eine Schippe auflegen. Bei vier gegen vier fiel es

den Schwennigern schwer, sich aus der eigenen Zone befreien. Leider verpassten

die Gäste die Entscheidung. Dazu wurde 30 Sekunden vor Schluss mit Brandon

Dietrich ein potenzieller Penaltyschütze in die Kühlbox geschickt. Einen, wie

Winkler selbst sagt, Applaus über den gewonnen Punkt, wertete HSR Hascher nach

65 Minuten als Beurteilung seiner Spielleitung und schickte den Manager noch vor

dem Shootout mit einer Spieldauer Disziplinarstrafe in die Kabine. Weil Kompon,

Gyori und Wrigley anschließend vergaben, während Leisenring seinen Versuch

verwandelte, musste er da aber nicht lange auf seine Spieler warten. (stu)

 

 

Tore: 1:0 (05:28) Steingroß

(Albrecht, Puhakka, 5-4), 2:0 (19:26) Leisenring (Beuker, Krestan, 5-4), 3:0

(24:20) Smyth (Schutte, Krestan), 3:1 (39:56) Rautert (Lavallee, Gyori), 3:2

(42:05)  Gyori (Rautert), 3:3

(43:26) Dietrich (Gyori), 4:3 (65:00) Leisenring (GWS)


Schiedsrichter: Alfred

Hascher (TEV Miesbach)


Strafminuten:

Schwenningen   10 – München 18

+ 20 (Winkler)


Zuschauer:

2290

Spieler des Spiels: 

Dylan Gyori


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