Moskitos wollen über den Kampf punkten

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"Unsere Mahnungen haben die Mannschaft scheinbar erst am Samstag erreicht, aber sie scheinen ja dann gefruchtet zu haben", so ein erleichterter Sportdirektor der Moskitos Essen, Uli Egen. "In Crimmitschau standen beide Mannschaften ziemlich unter Druck nach den Auftaktniederlagen. Wir haben um jeden Zentimeter gekämpft", so Egen. Auch Trainer Toni Krinner war im Spiel nach der Auftaktniederlage gegen Kaufbeuren zufrieden mit seiner Mannschaft. "Der Sieg in Crimmitschau war letztendlich ein Sieg der besseren Moral, meine Mannschaft hat auf Chancen gewartet und sie genutzt."

Verzichten müssen die Moskitos gegen die Freiburger Wölfe (Gründonnerstag, 20 Uhr, Eissporthalle am Westbahnhof) neben den Verletzten Kurt Drummond, Matthias Frenzel und Leonhard Wild auch auf Sergej Stas. Der Verteidiger hat sich im Auswärtsspiel im Crimmitschauer Sahnpark eine Spieldauerstrafe eingehandelt und ist für das Spiel gegen Freiburg gesperrt. "Sergej war in Crimmitschau unser bester Mann. Er hat beide Tore vorbereitet und hinten gekämpft wie ein Löwe. Die Strafzeit hat er bekommen, weil er Lonscher im Tor geschützt hat", so Krinner über seinen zuletzt gescholtenen Verteidiger. Dass die Partie gegen den DEL-Absteiger kein Selbstläufer wird, davor warnen sowohl Trainer als auch sportlicher Leiter.

"Die Freiburger haben exzellente Einzelspieler. Dazu sitzt der Stachel sicherlich tief, das sie die Play-offs verpasst haben. Das wird schon ein schweres Spiel", ist sich Krinner sicher. "Das hilft uns aber alles nichts. Wir werden wie schon in Crimmitschau um jeden Millimeter Eis und werden so Chancen bekommen." Und Egen ergänzt: "Wir brauchen aber auch unsere Zuschauer und die Geduld der Fans, dass sie nicht direkt pfeifen, wenn uns etwas misslingt."

Die Breisgauer sind schwer einzuschätzen. In der Vorrunde zeigte die Mannschaft um Topscorer Aaron Fox etwas Licht, aber auch sehr viel Schatten. Mit 189 Treffern sind die Freiburger offensiv eines der gefährlichsten Teams der Liga. Wenn die Mannschaft allerdings nicht in Spiellaune gerät, klingelt es auch schon mal ganz gerne hinter Goalie Christian Bronsard. Das zeigen auch die Ergebnisse der Breisgauer gegen die Moskitos, eine knappe Heimniederlage (5:6 n.P.) auf eigenem Eis und eine herbe 1:9-Niederlage mussten die Moskitos in den ersten beiden Aufeinandertreffen einstecken. Dann drehten die Essener den Spieß um und entschieden mit jeweils 4:1 die letzten beiden Spiele sowohl auswärts als auch in Essen für sich.

"Ein Satz noch vielleicht auch in eigener Sache", so der Trainer Krinner. "Ich bin kritisiert worden, weil ich gegen Kaufbeuren diese Auszeit kurz vor Schluss genommen habe, ich rechne da aber anders", so der Coach. "Es war sicher nicht realistisch, dass wir das Spiel noch gewinnen. Wir hätten aber bei einem Bully im Kaufbeurer Drittel noch ein Tor schießen können. Dann hätten wir im direkten Vergleich ein Tor weniger aufzuholen gehabt", erklärte der Trainer seine Maßnahme. Etwas verschoben ist der Spielplan durch die Osterfeiertage. So kommt es am Ostermontag erst zum nächsten Spiel der Abstiegsrunde. Um 18 Uhr spielen die Moskitos in der Heimat der Trainers gegen die dortigen Tölzer Löwen. "Nach dem schweren Spiel gegen Freiburg haben wir zwei Tage mehr Zeit uns zu regenerieren und vorzubereiten, wir haben uns in der laufenden Saison immer schwer getan gegen die Tölzer, aber wir werden versuchen auch dort, über den Kampf Punkte mitzunehmen", so Krinner. (uv - www.treffpunkt-westbahnhof.de)


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