Moskitos wollen den erfolgreichen Start fortsetzen

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Fünf Punkte aus den ersten beiden Spielen, im Lager der Essener Moskitos ist man mit dem Saisonstart in der 2. Bundesliga zufrieden. Nicht so beim kommenden Gegner, den Schwenninger Wild Wings (Freitag, 20 Uhr, Eissporthalle am Westbahnhof). Im Schwarzwald liebäugelt man scheinbar mit einem der ersten vier Plätze, um in den Play-offs zunächst Heimrecht zu genießen. Die ersten beiden Spiele der Schwenninger gingen knapp verloren, den Auftakt verloren die Ustorf-Schützlinge bei Aufsteiger Ravensburg mit 2:3 im Penaltyschießen. Bei der Heimpremiere am letzten Sonntag kam es am Schwenninger Bauchenberg zum Treffen gegen Angstgegner Landshut, und die Cannibalen entführten mit einem knappen 2:0-Sieg alle drei Punkte. Bis auf Verteidiger Michael Vasicek dürften die „wilden Schwäne“ auch am Westbahnhof in Bestbesetzung antreten und wird darauf brennen zu punkten, um nicht einen kompletten Fehlstart in die Saison hinzulegen.

So ist Moskitos-Trainer Jari Pasanen dann auch auf der Hut „Die Schwennninger Mannschaft ist schon unter Druck, sie haben zwei Mal verloren. Die Mannschaft ist gut und Peter Ustorf ist nicht zufrieden. Sie müssen eigentlich gewinnen, aber wir wollen auch gewinnen und sind eingestellt, gewinnen macht nämlich Spaß“, so der Trainer mit einem Lächeln. Ein intensives erstes Drittel erwartet der Finne vom morgigen Spiel, und der Coach erhofft sich auch Unterstützung vom Publikum: „Wir haben ein fast optimales erstes Wochenende gespielt. Ich bin zwar nicht mit allem zufrieden, wir haben zum Beispiel zu viele Strafen genommen, aber die Ausbeute von fünf Punkten ist optimal. Ich hoffe die Fans honorieren das und es kommen viele, die uns auch unterstützen.“ Personell sieht es nicht so gut aus, vier bis fünf Kranke zwingen Pasanen möglicherweise zu Umstellungen, Einzelheiten wollte sich der Finne aber nicht entlocken lassen. Nur zwei Personalien waren dem Trainer zu entlocken, Freitag wird Jochen Reimer wieder zwischen Pfosten stehen und Herbert Geisberger hat wieder trainiert und dürfte Freitag auflaufen. Die Begegnung ist auch in einem Aufmacher-Beitrag im Deutschen Sportfernsehen (DSF) zu sehen (Samstag, 21:30 Uhr).

Am Sonntag müssen die Moskitos dann reisen, Eisbären Regensburg (Sonntag, 18:30 Uhr, Donau-Arena) heißt der zweite Auswärtsgegner der noch jungen Saison. Auch die Donaustädter sind alles andere als gut in die Saison gestartet, im ersten Spiel in Bremerhaven verloren die Schützlinge von Neu-Trainer Wayne Hynes mit 2:3. Das Heimspiel letzten Sonntag verloren die Eisbären gegen Aufsteiger Regensburg im Penaltyschießen ebenfalls mit 2:3 so dass nach dem ersten Wochenende gerade ein magerer Punkt auf der Habenseite steht. Pasanen ist jedoch sicher, dass die Truppe nicht so schlecht ist, wie es die Ausbeute nach dem ersten Spieltag anzeigt. Finanziell mussten die Donaustädter zwar abspecken, jedoch die Mischung könnte besser passen, so dass die Eisbären durchaus in dieser Saison eine bessere Rolle in der Liga spielen könnten. Zumindest war auch Neu-Trainer Wayne Hynes trotz der knappen Niederlagen am ersten Wochenende nicht unzufrieden. Auch hier gab es nur eine einzige Personalie aus Essener Sicht, im Tor wird wohl Markus Hätinen stehen der seinen Trainer im Spiel in Weißwasser voll überzeugt hat.

Doch auch neben dem Eis will die Mannschaft engagiert zu Werke gehen. Einem Wunsch der aus der Mannschaft kam folgend, übernimmt die Mannschaft eine Patenschaft für die Hatzper Grundschule in Essen. „Die Mannschaft ist an uns herangetreten und wollte auch neben dem Eis mehr Engagement übernehmen und in einem ersten Schritt hat die Mannschaft für Freitag 50 Schüler dieser Schule mit ihren Eltern und Lehrern zum Spiel eingeladen“, so Pressesprecher Bernd Werner zu dieser Aktion. Ziel ist es zum einen den Sport, im Besonderen den Eishockeysport bekannter zu machen, aber auch jungen Menschen Sport näher zu bringen. „Wir finden das sehr gut, dass so ein Wunsch aus der Mannschaft kommt, das zeigt wie gut die Mannschaft harmoniert. Außerdem ist es gut den Sport zu fördern und das Ansehen und die Bekanntheit der Moskitos wird gleich mit gefördert“, so Bernd Werner abschließend. (uvo)

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