Moskitos vergeben letzte Kontingentstelle an Nationalspieler

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Die Essener Moskitos haben ihre letzte Kontingentstelle mit dem slovakischen Nationalspieler Martin Bartek besetzt. Viel Zeit hat es in Anspruch genommen, bis der 27-Jährige schließlich den unterschriebenen Vertrag an die Essener zurück faxte, aber am späten Mittwoch war es soweit. „Wir hatten etliche Angebote von ausländischen Stürmern die bei uns ihre Chance gesucht hätten, aber wir wollten Martin. Schön, dass es geklappt hat“, so Geschäftsführer Bernd Piel. Und auch der Trainer der Stechmücken, Jari Pasanen, ist voll des Lobes für seinen neuen Schützling „Ich habe Martin einige Male gesehen und mit ihm und seinem ehemaligen Trainer in Finnland gesprochen. Wir versprechen uns von ihm, dass er uns entscheidend helfen kann. Er ist schnell und er weiß, wo das Tor steht. Er ist zwar defensiv nicht der fleißigste, aber das haben wir auch nicht gesucht.“

Ein wenig scheint der neue Stürmer der Moskitos als Wandervogel zu gelten. Sieht man sich seine bisherigen Stationen an, wechselte er recht häufig. Jari Pasanen weiß jedoch dass er sich langfristig noch einmal für die DEL empfehlen will. Für die Duisburger Füchse erzielte er in der vergangenen Saison immerhin zehn Tore und 16 Assists. Nachdem die Füchse den Stürmer nicht weiter beschäftigten, zog es ihn noch für 15 Spiele nach Leksand, hier gelangen ihm noch zehn Tore und acht Beihilfen. Martin Bartek wurde am 17. Juli 1980 in Bratislava geboren, ist verheiratet und hat ein Kind. 1998 wurde der 1,84 Meter große und 96 Kilogramm schwere Linksschütze von den Nashville Predators gedraftet. 2003/2004 war seine bisher beste Saison, als er mit HKM Zvolen in der slowakischen Extraliga Topscorer und Toptorjäger wurde.

„Unsere letzten beiden freien Stellen ziehen sich halt ein wenig, dafür hatten wir den Rest des Kaders sehr schnell zusammen“, so Bernd Piel, „zur Not hätten wir aber auch noch länger gewartet.“ Und auch was den noch zu erwartenden letzten Verteidiger der Moskitos angeht, scheint langsam Bewegung in die Sache zu kommen. Sehr guter Dinge, bald Vollzug melden zu können, sind sowohl Geschäftsführer Bernd Piel wie auch Trainer Jari Pasanen. „Wir denken und hoffen, dass der Vertrag am kommenden Wochenende unterschrieben wird“, so Pasanen, und Bernd Piel fügt hinzu: „Wir gehen fest davon aus, dass er kommt, und das ist ein richtig guter, aber auch wenn er nicht kommen sollte, wir hätten noch eine Alternative.“ (uvo)