Moskitos: „Do it again“

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Getreu dem diesjährigen Saisonmotto „Play-offs, do it again“ dürfte auch kaum jemand rund um den Westbahnhof etwas dagegen haben, wenn die Moskitos Essen am kommenden Wochenende die Ergebnisse des ersten Wochenendes mit den gleichen Gegnern wiederholt. Es war das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison, als die Moskitos im Oktober zuerst die Eispiraten Crimmitschau mit 4:0 bezwangen und dann auch noch beim damaligen Zweiten Landshut Cannibals gewannen. Nun müssen die Essener allerdings zuerst nach Crimmitschau und erwarten dann auf heimischem Eis die Niederbayern.

Auch wenn die Mannschaft von Gunnar Leidborg aktuell nur auf dem elften Tabellenplatz steht, wird die Reise in den Sahnpark keine einfache Aufgabe. In den letzten fünf Spielen mussten sich die Eispiraten nur einmal knapp nach Penaltyschießen dem Tabellenführer in Kassel beugen, ansonsten gewann man die Spiele und beginnt so langsam, aus dem Tabellenkeller zu klettern. Diese Serie werden die Westsachsen sicherlich auch gegen die Moskitos weiter ausbauen wollen. Essens Trainer Jari Pasanen gibt sich jedoch kämpferisch: „Klar ist Crimmitschau gut drauf, und im Sahnpark ist es immer schwer zu spielen. Wir wollen trotzdem gewinnen, darum fahren wir da hin.“

Dabei hatte die Saison eigentlich im Sahnpark gar nicht schlecht begonnen, zwischenzeitlich hagelte es aber acht Niederlagen in Folge, und die Mannschaft fand sich gemeinsam mit Regensburg am Ende der Tabelle wieder. Sechs Spieler stehen im Kader der Leidborg-Truppe, die in naher oder auch weiterer Vergangenheit schon am Westbahnhof die Schlittschuhe schnürten. Dabei scheint sich ein Spieler in Crimmitschau besonders wohl zu fühlen, der eigentlich in dieser Saison noch einen Vertrag in Essen hatte, unter Jari Pasanen aber nie so richtig Fuß fassen konnte. Torsten Heine ist mit sechs Toren und fünf Beilhilfen bester deutscher, und zweitbester Scorer überhaupt im Team. Er wird wie alle anderen Ex-Essener sicherlich darauf brennen, gutes Hockey zu zeigen und die Punkte im Sahnpark zu behalten. Verzichten müssen wird Gunnar Leidborg wohl auf Alexander Heinrich, der sich beim Spiel in München die Hand gebrochen hat. In den bisherigen Begegnungen zwischen den Eispiraten und den Moskitos gab es in elf Spielen einen Sieg der Westsachsen bei zehn gewonnenen Spielen der Moskitos.

Nicht leichter dürften es die Stechmücken am kommenden Sonntag (18:30 Uhr, Eissporthalle am Westbahnhof) gegen die Landshut Cannibals haben. Zwar ist das Team von Andreas Brockmann zurzeit auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht, zu was seine Mannschaft jedoch in der Lage ist, zeigte sie am Anfang der Saison als man lange Zeit Zweiter in der Tabelle war. Schaut man in die aktuelle Scorerliste, so fällt auf, dass der Kader der Niederbayern die nötige Tiefe besitzt, um bei der Vergabe der ersten vier Plätze ein Wort mitzureden. Am torgefährlichsten zeigte sich bisher Peter Abstreiter, doch auch Brandon Dietrich, Ales Kratoska und Thomas Daffner wissen, wo das Tor steht. Bei den Vorlagen waren bisher die Stürmer Dietrich und Walton sowie die beiden Verteidiger Bronilla und St. Croix am Besten aufgelegt. Im Tor der Dreihelmstädter steht mit Martin Cinibulk auch ein gestandener Goalie der besseren Sorte. Vor seinem bereits dritten Jahr bei den Kannibalen war der gebürtige Tscheche mit deutschem Pass in der zweiten Liga für Kaufbeuren und Riessersee aktiv.

Nicht viel Neues gibt es im Lazarett der Stechmücken. „Benni“ Kastner und Matt Hubbauer fallen weiter aus, und auch Christopher Schadewaldt ist noch nicht soweit, dass er voll angreifen kann. Wie die Position zwischen den Pfosten an diesem Wochenende besetzt werden wird, ist unterdessen auch noch völlig unklar. „Ob wir Reimer bekommen, kann ich heute noch nicht sagen, wir haben aber mit Markus Hätinen noch einen starken Mann, der spielen kann.“


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