Moskitos bleiben weiter im Rennen

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Betrachtet man die Tabelle der Abstiegsrunde der 2. Eishockey Bundesliga

nach der Hälfte der zehn Spiele so ist die „Schweinerunde“, wie sie von

Vielen genannt wird, sehr eng. Ein einziger Punkt trennt die Essener Moskitos

nach den ersten fünf Spielen von der Tabellenführung aber auch nur deren

zwei vom Abstieg. So eng wie die Tabelle ist, so eng sahen auch die 1403

Zuschauer den 5:4-Sieg der Essener Moskitos gegen die Blue Devils aus

Weiden, und auch beide Trainer hatten in der anschließenden Pressekonferenz

eine umkämpfte Partie gesehen.

Beide Teams waren verstärkt durch Förderlizenzspieler, die Oberpfälzer zusätzlich

mit Lukas Lang, Konstantin Firsanov und Ulrich Maurer von den Nürnberg Ice

Tigers. Die Moskitos hatten sich die Dienste der DEGler Florian Jung und

Thomas Jörg sowie des Kölners Moritz Müller gesichert. „Ich habe das

erwartet und wir haben heute alle eine ganz andere Weidener Mannschaft als

in der Vorrunde gesehen“. so Moskitos-Trainer Toni Krinner. In der Tat präsentierte sich die Svetlov-Truppe nicht

gerade so, als wolle man die Punkte freiwillig am Westbahnhof lassen, ganze

sechs Minuten durften sich die 1403 Zuschauer der Essener Führung durch

Christian Gegenfurtner freuen, da schlug Uli Maurer zurück. Der Nürnberger

erzielte im Gewühl den Ausgleich, doch es sollte noch schlimmer kommen für

die Moskitos, die wieder einmal ihre Chancen nicht zu nutzen wussten.

Innerhalb von vierzig Sekunden nutzten die Weidener sowohl eine

Unachtsamkeit der Moskitos wie auch einen individuellen Fehler um mit 3:1 in

die Drittelpause zu gehen.

„Ich war sehr zufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft, wir haben heute ein

gutes Spiel gemacht und nur mit Pech verloren“, zollte dann auch Weidens

Trainer Sergej Svetlov seiner Mannschaft ein Lob. „Vielleicht können wir am

Sonntag mehr erreichen mit dieser Einstellung“ so der Trainer der Blue

Devils. Mit „Vollgas“ kamen die Moskitos aus der Drittelpause und ließen

keinen Zweifel daran, dass sie das Spiel noch gewinnen wollten, Thomas Jörg

war es dann der nach gerade knapp zwei Minuten die kleine Scheibe über die

Linie bugsierte. Überhaupt wussten die Förderlizenzspieler der DEG zu

gefallen, aggressiv und sehr engagiert integrierten sie sich direkt ins

Essener Team und waren ständig an gefährlichen Situationen beteiligt.

Philippe Audet war es dann der seine Mannschaft endgültig wieder ins Rennen

brachte, der Kanadier markierte den 3:3-Ausgleich mit dem es auch in die

Pause ging.

„Wir haben Charakter gezeigt, wie schon so oft, wir haben 3:1 hinten gelegen

und meine Truppe hat zurück gekämpft und wir haben das Spiel gewonnen,

darauf bin ich Stolz“, so Krinner. „Ich weiß, dass

ich mich wiederhole, aber die beiden Ausländer in der Verteidigung fehlen uns

schon, was sollen wir aber machen?“, so der Trainer zum Schluss. Philippe

Audet drehte den Spieß um und brachte sein Team erneut in Führung, als aber

alle dachte, diese Führung könnte reichen, schlugen die Blue Devils erneut zu.

Konstantin Firsanov erzielte acht Minuten vor Schluss den Ausgleichstreffer

und als alle sich schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten, schlugen

die Moskitos noch in der regulären Spielzeit zu. Einen sehr schönen Spielzug

schloss Michael Wolf ab, Eric Houde hatte sich mustergültig durchgesetzt,

bediente seinen Sturmkollegen und der hämmerte die kleine Scheibe zum

entscheidenden Treffer ins Netz.

Tore: 1:0 (06:35) Gegenfurtner (Zingoni, Jung), 1:1 (12:45) Maurer (König, Boutin), 1:2 (16:47) Ström (Boutin, Grosch), 1:3 (17:27) Piskor (Bartosch, Witthohn), 2:3 (21:55) Jörg (Wilhelm, Jung), 3:3 (27:26) Audet (Peyton, Wolf), 4:3 (44:13) Audet (Houde, Wolf), 4:4 (51:50) Firsanov (Piskor, Bartosch), 5:4 (59:24) Wolf (Houde, A.Raubal). Strafen: Essen 6 + 10 (Peyton), Weiden: 10 + 10 (Firsanov). Schiedsrichter: Kleiner - Fischer, Kärgel. Zuschauer: 1403. (uv – www.treffpunkt-westbahnhof.de)


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