Mit Geduld zum ErfolgDresdner Eislöwen

Mit Geduld zum ErfolgMit Geduld zum Erfolg
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Den Vorsatz, der Strafbank fernzubleiben, konnten die Eislöwen im ersten Drittel nicht konsequent umsetzen. So wurde eine doppelte Unterzahl durch Robin Weihager (10.) mit dem Führungstreffer bestraft. Diese hatte jedoch nicht lange Bestand, denn Tomi Pöllänen (13.) konnte einen Konter mit dem Ausgleich abschließen. Davon waren die Hausherren kurzzeitig irritiert und Thomas Ziolkowski (14.) legte kurze Zeit später sogar noch nach. Allerdings waren die Starbulls in diesem Abschnitt die spielbestimmende Mannschaft und nutzten eine ihrer Chancen, um durch Robin Hanselko (17.) den Spielstand zu egalisieren. Eine weitere Drei gegen Fünf-Unterzahl der Eislöwen machte es den Bayern leicht, um durch Michael Rohner (18.) erneut in Führung zu gehen.

Bereits im Mittelabschnitt begann sich das Blatt zu wandeln. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel, bei dem beide Teams mit schnellen Angriffen und auch guten Möglichkeiten beste Werbung für ihre Sportart machten. Die Dresdner erarbeiteten sich allerdings nach und nach ein spielerisches Übergewicht, konnten dies aber noch nicht in Zählbares ummünzen.

Das Schlussdrittel gingen die Eislöwen sehr offensiv an. Sie bestimmten das Spiel über weite Strecken, scheiterten aber immer wieder am stark parierenden Frederic Cloutier im Starbulls-Kasten. Allerdings konnten sie nun auch aus einer Überzahlsituation Profit schlagen. Tomi Pöllänen (50.) brachte sein Team im Powerplay zum Ausgleich. Dieses Tor gab noch einmal Auftrieb: Die Dresdner ließen die Starbulls kaum zum Luft holen kommen und verfolgten ihr Spiel konzentriert weiter. Sami Kaartinen (54.) eroberte sich die Scheibe und zog sofort ab. Zum zweiten Mal gingen die Eislöwen in Front - und diesmal konnten sich die Popiesch-Jungs für Moral und Einsatz am Ende auch selbst belohnen: Mit zwei Treffern ins leere Tor - Cloutier hatte das Starbulls-Gehäuse zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen - machten Sami Kaartinen (60.) und Tomi Pöllänen (60.) einen Auswärtssieg perfekt, mit dem wohl kaum jemand gerechnet haben dürfte.

"Das erste Drittel ging hin und her, es gab viele Strafzeiten. Wir haben uns nach dem Rückstand allerdings nicht aus dem Rhythmus bringen lassen und immer besser ins Spiel gefunden. Dass wir nicht die Geduld verloren haben, hat sich am Ende für uns gerechnet. An der Stelle muss man anmerken, dass Kevin Nastiuk im Tor heute eine überragende Leistung gezeigt hat", sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.


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