Mikko Rämö verstärkt Tölzer Löwen37-Jähriger kommt aus Lustenau

Torhüter Mikko Rämö spielte bereits für den EC Bad Nauheim - und nun für die Tölzer Löwen. (Foto: dpa/picture alliance)Torhüter Mikko Rämö spielte bereits für den EC Bad Nauheim - und nun für die Tölzer Löwen. (Foto: dpa/picture alliance)
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Rämö spielte zuletzt beim EHC Lustenau in der Alps Hockey League. Da die Österreicher einen Kontingentplatz frei machen mussten, ergab sich für die Löwen die Chance, zuzuschlagen. Rämö ist in der Liga kein Unbekannter: Von 2015 bis 2017 spielte er beim EC Bad Nauheim und erwies sich als stabiler Rückhalt. „Wir haben einen Torhüter mit Erfahrung gesucht“, sagt Geschäftsführer Christian Donbeck, der sich auch beim Liga-Konkurrenten Nauheim über Rämö erkundigte. „In bisherigen Play-offs ist er stets zu Höchstform aufgelaufen.“ Genau so einen Goalie, der mit Druck umgehen könne, bräuchten die Tölzer im Kampf um den Klassenerhalt. Rämö sei außerdem dafür bekannt, Emotionen ins Spiel und in die Kabine zu bringen. „Das kann uns nicht schaden.“

Weiterhin sind die Tölzer Löwen auf der Suche nach einer Verstärkung für die Verteidigung. Gespräche werden geführt. Auch hier wird es wohl auf einen Kontingenspieler hinauslaufen. „Klar haben wir dann fünf Importspieler unter Vertrag“, sagt Donbeck. Aber Joonas Vihko fehle den Löwen mindestens am kommenden Wochenende, danach werde Marcel Rodman voraussichtlich zu den Olympischen Spielen fahren. „Wir wollen uns nicht nachsagen lassen, dass wir nicht alles dafür getan haben, die Klasse zu halten“, sagt Donbeck.

Es sei sehr schwer, erfahrene Spieler zu finden und nach Tölz zu lotsen. „In der DEL haben auch die hinteren Mannschaften noch Chancen auf die Pre-Play-offs. Da dünnt noch keiner seinen Kader aus.“ Bereits im vergangenen Jahr im Januar und Februar sei der Markt an deutschen Verteidigern und Torhütern leergefegt gewesen – als in Tölz noch nicht einmal die Liga feststand, sagt Donbeck.

Insgesamt sieht es der Geschäftsführer positiv, dass die Löwen zuletzt zwei enge Spiele für sich entscheiden konnten. „Die Mannschaft hat den Glauben an sich wieder gefunden. Sie weiß nun, dass sie Spiele drehen kann, dass mit einer positiven Einstellung alles möglich ist.“

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