Michael Stewart bleibt ein PinguinTrainerverlängerung

Michael Stewart bleibt ein PinguinMichael Stewart bleibt ein Pinguin
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Das von Julius Cäsar geprägte geflügelte Wort „veni vidi vici“ (er kam sah und siegte) passt auch auf den Trainer der Seestädter. Der zu Saisonbeginn aus dem österreichischen Villach an die Unterweser gewechselte Kanadier hat sich in nur kürzester Zeit einen Ruf als Erfolgstrainer erarbeitet. Nicht zuletzt aufgrund der sportlichen Auferstehung der Pinguine haben sich die Verantwortlichen schon jetzt  die Dienste des Trainers auch über das Saisonende hinaus gesichert.

Seine Karriere begann Stewart an der Michigan State University, wo er im NHL Entry Draft 1990 in der ersten Runde als 13. Spieler insgesamt von den New York Rangers gedraftet wurde. Da es ihm nicht gegönnt war, den Sprung in die NHL zu schaffen, wechselte Stewart nach Gastspielen in der AHL (Binghampton Senators und Springfield Falcons) sowie nach einer Spielzeit in der International Hockey League (Detroit Vipers) zunächst ins Team Kanada, für das er in der Saison 1996/97 tätig war. Nach einem Kurzgastspiel bei den Rochester Americans und einem Engagement bei Monitoba Moose (1997-2000) wagte er den Sprung nach Europa zu den Fankfurt Lions. Nach nur einem Jahr DEL lockte der VSV Villach. Beim Kärtner Traditionsverein blieb er bis 2010 als Spieler und gewann zweimal den österreichischen Meistertitel. Nachdem Herbert Hohenberger den VSV verließ, wurde er Kapitän der Villacher. Stewart galt in Villach als absoluter Vorzeigespieler, Publikumsliebling und „Kärtner Bua“, der stets mit Herz und Seele für die Belange der „blau-weißen“ eintrat.

Auch nachdem er 2010 seine Schlittschuhe an den Nagel gehängt hatte, blieb er dem VSV treu und arbeitete als Co-Trainer an der Seite von Johan Strömwall, den er im Februar 2011 nach anhaltender Erfolglosigkeit ablöste. In der abgelaufenen Saison musste „Iron Mike“ auch die Schattenseite des Trainergeschäfts kennenlernen. Nachdem die Kärtner nach einem verkorksten Saisonstart und einer danach guten Aufholjagd als bestes Unterzahl Team, Nummer vier im Powerplay und mit den wenigsten Gegentoren, dennoch knapp die Play Offs verpasst hatten, trennten sich die Villacher von ihrem Urgestein, der daraufhin an die Unterweser wechselte.

Hier soll Mike Stewart nun weiter mithelfen, die Fischtown Pinguins für die weitere Zukunft sportlich so weiter zu weiter zu entwickeln, dass der in dieser Saison eingeschlagene Weg nachhaltig und erfolgreich weiter beschritten werden kann. Stewart: „Ich freue mich, dass man mir dieses Vertrauen entgegenbringt. Bereits heute hat sich gezeigt, dass meine Entscheidung in den Norden zu wechseln die einzig Richtige war. Sowohl ich, wie auch meine Familie fühlen uns hier mehr als wohl. Persönlich werde ich alles tun, um diesen tollen Publikum mit meiner Mannschaft weiter erfolgreichen Sport  zu bieten. Bremerhaven ist eine Eishockeystadt und ich bin stolz darauf, ein Teil davon sein zu dürfen.“  


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