Markus Keller heißt der erste NeuzugangKassel Huskies

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Keller wurde in Augsburg geboren und erlernte dort das Eishockeyspielen. Bereits im Alter von 18 Jahren stand er erstmals im Kader eines DEL-Clubs, der Augsburger Panther, für die er jedoch nicht zum Einsatz kam. Es folgte der Wechsel in die Schmiede der Eisbären Berlin, wo Keller zunächst für die Eisbären Juniors spielte. Im Jahr 2009 folgte dann der Durchbruch. Keller absolvierte seine ersten DEL-Partien für die Eisbären, sammelte darüber hinaus aber auch wertvolle Spielpraxis in der 2. Liga bei den Dresdner Eislöwen und in der Oberliga beim EC Bad Nauheim.

Beim Rivalen der Huskies blieb Keller zwei weitere Spielzeiten, aus denen er den Fans der Huskies durch seine zahlreichen Paraden noch gut in Erinnerung sein sollte. Schnell wurden die Scouts anderer Clubs auf das Talent des Linksfängers aufmerksam, sodass Keller zur Saison 2012/2013 den nächsten Schritt machte und als Nummer 1 in die DEL2 zum SC Riessersee wechselte. Dort lieferte er derart starke Leistungen ab, dass er schon eine Saison später zurück in die DEL zu seinem Heimatclub, den Augsburger Panthern wechselte.

Nach einer starken Saison 2013/2014, bei der er mit Patrick Ehelechner an der Seite das Tor der Panther hütete, teilte er sich in der letzten Saison das Tor mit dem 38 Jahre alten Kanadier Chris Mason, der es in seiner Karriere bis dato auf über 300 NHL-Einsätze und diverse Einsätze für Team Canada gebracht hatte. Das allein spricht schon für die Qualität des mittlerweile 25-jährigen. 

Entsprechend freut sich Huskies-Headcoach Rico Rossi, dass sich Keller für die Schlittenhunde entschieden hat:

"Wir möchten in der kommenden Saison keine Kontingentstelle an einen Torhüter vergeben. Mit Markus Keller haben wir einen der talentiertesten deutschen Torhüter nach Kassel holen können, das macht mich stolz und zeigt, dass wir eine gute Adresse in Eishockeydeutschland sind."

Auch Markus Keller freut sich, bald das Trikot der Huskies zu tragen:
„Kassel hat einen guten Namen im Eishockey. Dort wird gute Arbeit gemacht und der Erfolg gibt dem
Club Recht. Die Huskies wollen mittelfristig wieder hoch, wie ich auch. Ich freue mich auf die Stadt,
das Team und die Fans. Die DEL2 ist eine starke Liga und ich möchte dort zeigen, was ich kann.“
Alexander