Löwen Frankfurt stehen im HalbfinaleDEL2 kompakt

Die Löwen Frankfurt sind der erste Halbfinalist. (Foto: dpa/picture alliance)Die Löwen Frankfurt sind der erste Halbfinalist. (Foto: dpa/picture alliance)
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EHC Bayreuth – Bietigheim Steelers 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)
Play-off-Stand: 1:3

Das ist doch mal was. Nachdem der Hauptrundenmeister die ersten drei Spiele der Serie gewonnen hatte, verhinderte der DEL2-Neuling den „Sweep“ – und das sogar mit einem Sieg ohne Gegentor. Torhüter Tomas Vosvrda konnte sich über den verdienten Shutout freuen. Michal Bartosch brachte die Tigers in der siebten Minute in Führung, die Jozef Potac ausbaute. In der 59. Minute war nach dem Empty-Net-Goal von Andreas Geigenmüller alles klar.

EHC Freiburg – Löwen Frankfurt 2:5 (0:2, 1:3, 1:0)
Play-off-Stand: 0:4

Die Hessen haben die Serie im Schnellverfahren beendet. Per Doppelschlag von David Cespiva (14.) und Matt Pistilli (15.) leiteten die Löwen den vierten Sieg in Serie ein. Zu Beginn des zweiten Drittels erhöhten Richard Mueller und Brett Breitkreuz auf 4:0, ehe Tobias Kunz die Gastgeber auf die Anzeigetafel brachten. Nochmal Brett Breitkreuz für Frankfurt und Tobias Bräuner für Freiburg sorgten für den Endstand.

Lausitzer Füchse – Kassel Huskies 1:5 (0:3, 0:2, 1:0)
Play-off-Stand: 1:3

Mit einem klaren Erfolg in Weißwasser verbuchte der DEL2-Meister der Vorsaison den dritten Sieg und steht damit vor dem Halbfinaleinzug. Bis zur 38. Minute hatten die Huskies einen 5:0-Vorsprung herausgeschossen. Dabei trafen die Gäste sogar zweimal in Unterzahl. Die Tore erzielten Toni Ritter (2), Steve Hanusch, Phil Hungerecker und Derek DeBlois. In der 57. Minute gelang Dennis Swinnen der Ehrentreffer.

ESV Kaufbeuren – Dresdner Eislöwen 6:3 (2:0, 4:1, 0:2)
Play-off-Stand: 3:1

Die Allgäuer führten schon mit 5:0 und 6:1, ehe die Eislöwen das Ergebnis erträglicher gestalteten. Schon nach 28 Minuten hatten Sami Blomqvist (2), Florian Thomas, Jere Laaksonen und Daniel Haase zum 5:0 getroffen. Das sechste Tor der Gastgeber erzielte Michael Fröhlich. Die Dresdner Tore markierten Ludwig Wild (2) und Alexander Höller. Das Spiel brachte Eislöwen-Trainer Bill Stewart auf die Palme: „Ich bin seit 21 Jahren im Trainergeschäft unterwegs. Das heutige Ergebnis gehört zu den peinlichsten Momenten meiner Trainerkarriere.“

Play-downs; 1. Runde:

Eispiraten Crimmitschau – EC Bad Nauheim 3:2 (2:0, 1:0, 0:2)
Play-down-Stand: 1:3

Die Eispiraten haben sich im Kampf um den Klassenerhalt zurückgemeldet. Allerdings erwies Torhüter Ryan Nie seinem Team einen Bärendienst. Er kassierte nach Spielende eine Matchstrafe im Rahmen einer Auseinandersetzung. Nauheims Eugen Alanov handelte sich eine Spieldauerstrafe ein. André Schietzold und zweimal Ivan Ciernik trafen zum 3:0 Crimmitschau. Die zwei Tore von von Vitalij Aab konnten keine Wende einleiten.

Heilbronner Falken – Starbulls Rosenheim 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)
Play-down-Stand: 2:2

Die Serie zwischen Heilbronn und Rosenheim bleibt spannend. Kevin Lavallée brachte die Falken in Führung, doch kurz darauf gelang Tyler Scofield der Ausgleich. Danach aber entschieden Markus Eberhardt und zweimal Rylan Schwartz die Partie.